Doping : Sachenbacher-Verfahren Ende März

Evi Sachenbacher-Stehle muss sich Ende März beim Biathlon-Weltverband IBU für ihre positive Dopingprobe bei Olympia in Sotschi rechtfertigen.

Diesen zeitlichen Rahmen für das Verfahren vor dem Anti-Doping-Panel des Verbandes kündigte IBU-Generalsekräterin Nicole Resch am Samstag im ZDF an. „Ein unabhängiges Gremium mit Spezialisten aus dem rechtlichen und medizinischen Bereich wird über die disziplinaren Konsequenzen entscheiden“, sagte Resch.

Man werde die Verhandlung „auf die Ergebnisse der Tests von Sotschi aufbauen“. Sachenbacher-Stehle war in A- und B-Probe positiv auf die Substanz Methylhexaneamin getestet worden. Die 33-Jährige bestreitet vorsätzliches Doping und führt den Test auf verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel zurück. „Sobald die Substanz im Körper des Athleten nachgewiesen wird, ist die Beweislast verschoben auf den Athleten. Für uns ist nur wichtig, die Substanz war da“, sagte Resch.

Der zweimaligen Langlauf-Olympiasiegerin droht eine Sperre von bis zu zwei Jahren. Ob es wirklich dazu kommt, wollte Resch nicht voraussagen. „Das muss man abwarten“, sagte sie. Das Hearing-Panel der IBU werde alle Tatsachen bewerten. „Und dann muss man die Entscheidung abwarten.“ (dpa)

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