Doppelter Wechsel deutet sich an : Lasogga zum HSV, Skjelbred zu Hertha?

Kurz vor dem Ende der Transferperiode deutet sich doch noch ein bisschen Betriebsamkeit bei Hertha BSC an. Demnach könnte es ein Tauschgeschäft zwischen den Berlinern und dem HSV geben.

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Pierre-Michel Lasogga könnte bald in Hamburg gegen den Ball treten.
Pierre-Michel Lasogga könnte bald in Hamburg gegen den Ball treten.Foto: dpa

Per Ciljan Skjelbred musste am Freitag nicht zur Arbeit erscheinen. Der Norweger weilte zu wichtigen Gesprächen in Berlin. Dass der Hamburger SV keinen Wert auf seine Anwesenheit beim Abschlusstraining für das Spiel gegen Eintracht Braunschweig legte, sagt einiges über die Wertschätzung, die er beim HSV genießt.

Am HSV soll ein Wechsel Skjelbreds jedenfalls nicht scheitern – und darauf deutet einiges hin. Der Mittelfeldspieler wird wohl künftig für Hertha BSC auflaufen, im Gegenzug zieht es Pierre-Michel Lasogga zum HSV.

Der Plan ist: Für ein Jahr werden die Spieler an den jeweils anderen Klub ausgeliehen. Fix ist noch nichts, doch alle Beteiligten können sich mit einem solchen Tauschgeschäft anfreunden. Etwas überraschend hatte HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer am Donnerstag verkündet, dass Lasogga „auf dem Markt“ sei. Davon war zuvor nichts bekannt. Lasogga, derzeit im Rehatraining, ist bei Hertha nur Stürmer Nummer drei, seine kurzfristige Perspektive, zumal nach seiner Verletzung, eher dürftig.

Skjelbred wiederum hat beim HSV in dieser Saison auch noch nicht gespielt. In zwei Jahren bestritt er 26 Ligaspiele, schoss aber weder ein Tor, noch bereitete er eins vor. Dabei galt er in Norwegen als Jahrhunderttalent, debütierte schon mit 16 in der Ersten Liga. Skjelbred hat einmal von sich gesagt, er könne im Mittelfeld alles spielen, nur nicht außen. Offenbar ist er bei Hertha aber genau dafür vorgesehen. Schon im Winter wollten die Berliner den 26-Jährigen verpflichten. Doch in die Zweite Liga wechseln wollte Skjelbred damals nicht.

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