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Dortmund gegen Bayern im Champions-League-Finale : Ottmar Hitzfeld: "Das ist der Clasico der Neuzeit"

02.05.2013 17:34 Uhr
Da war das Ding: 2001 holte Hitzfeld im zweiten Anlauf nach 1999 den Champions-League-Titel mit dem FC Bayern München.Bild vergrößern
Da war das Ding: 2001 holte Hitzfeld im zweiten Anlauf nach 1999 den Champions-League-Titel mit dem FC Bayern München. - Foto: dpa

Trainer Ottmar Hitzfeld hat sowohl mit Borussia Dortmund als auch mit den Bayern die Champions-League-Trophäe gewonnen. Im Tagesspiegel-Interview verrät er, wen er von beiden im Finale von Wembley vorne sieht.

Für Ottmar Hitzfeld ist der FC Bayern München der Favorit im Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund am 25. Mai. „Für sie spricht die Erfahrung in solch wichtigen internationalen Spielen“, sagte der Trainer der Schweizer Nationalelf im Gespräch mit dem "Tagesspiegel". Allerdings verwies er auf das Finale 1997, in dem er als Trainer von Borussia Dortmund siegte. „Gegen Juventus Turin waren wir auch nicht Favorit und haben es geschafft. So ein Spiel entscheidet die Tagesform, die Nervenstärke und wer in Führung gehen kann.“

Die Münchner, mit denen Hitzfeld 2001 die Champions League gewann, werden den europäischen Fußball nach seiner Meinung künftig beherrschen.

„Barca hat die letzten fünf, sechs, sieben Jahre dominiert. Aber sie haben sich müde gespielt, und wohl auch den Hunger verloren. Jetzt etabliert sich Bayern als Topmannschaft Nummer 1 in Europa.“ Der Klub könne sich Transfers von 30, 40 oder 50 Millionen leisten und habe einen hervorragenden Kader. „Und er wird mit Götze und Guardiola ja noch einmal verstärkt.“

Der scheidende Bayern-Trainer Jupp Heynckes ist laut Hitzfeld auch ein möglicher Kandidat als Trainer des FC Barcelona. „Mit den Erfolgen dieser Saison und nach dem Auftritt in Barcelona kann sich Jupp Heynckes die Vereine in ganz Europa wahrscheinlich aussuchen. Barca hatte null Chancen, das ist das Werk von Jupp Heynckes. Natürlich macht ihn das speziell für sie interessant.“

Das Duell Dortmund gegen Bayern hat für Hitzfeld inzwischen schon die Größe des Gigantenduells Real Madrid gegen den FC Barcelona in Spanien erreicht: „Das ist ganz klar der Clasico der Neuzeit, spätestens mit diesem Finale.“

Auch die deutsche Nationalmannschaft werde von dem Aufschwung auf Klubebene profitieren. „Natürlich werden diese Erfolge in der Champions League Auswirkungen haben“, sagte Hitzfeld. „Die Spieler nehmen doch das Selbstvertrauen und das Selbstverständnis aus diesen Spielen gegen Barca und Real mit. Sie haben die bislang besten Mannschaften der Welt ausgeschaltet.“

Mit Pickelhaube und Stumpen: Bereits 1997 gewann Hitzfeld mit dem BVB die höchste Trophäe im europäischen Vereinsfußball.Bild vergrößern
Mit Pickelhaube und Stumpen: Bereits 1997 gewann Hitzfeld mit dem BVB die höchste Trophäe im europäischen Vereinsfußball. - Foto: dpa

So werde auch die deutsche Nationalmannschaft mit breiter Brust gegen Spanien antreten und auch dort auf die Wachablösung drängen. „Deutschland hat beste Chancen auf einen großen Titel.“

Das komplette Interview erscheint am Freitag im Tagesspiegel. (Tsp)

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