• Dortmunds Krise im Dämmerlicht - Bundesliga-Nachholspiel in Unterhaching 0:1 verloren

Sport : Dortmunds Krise im Dämmerlicht - Bundesliga-Nachholspiel in Unterhaching 0:1 verloren

Die SpVgg Unterhaching hat das teure Ensemble von Borussia Dortmund zum Auftakt seiner "Münchner Woche" noch tiefer in die Krise gestürzt. Drei Tage vor dem Duell beim FC Bayern unterlagen die harmlosen Westfalen dem Aufsteiger im Bundesliga-Nachholspiel mit 0:1 (0:1) und blieben damit auch im neunten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Unterhaching hingegen wahrten dagegen vor 10 000 Zuschauern im Sportpark durch das vierte Saisontor von Altin Rraklli (40./Foulelfmeter) ihren Heimnimbus und fand mit 15 Punkten Anschluss ans Tabellen-Mittelfeld. Die letzte Chance zum Ausgleich für den BVB vergab Miroslav Stevic (77.) mit einem Schuss an die Latte.

Trotz des dämmrigen Lichts im Unterhachinger Sportpark - schon nach elf Minuten fiel ein Teil der Flutlichtanlage aus - offenbarten sich eklatante Schwächen im Dortmunder Spiel. Ohne den Brasilianer Dede sowie Andreas Möller und Giuseppe Reina präsentierte sich der BVB konzeptlos und ließ zum Teil auch den läuferischen Einsatz vermissen. Bei den gefährlichen Kontern der Gastgeber war die Hintermannschaft oft schlecht postiert. Mit einem Schubser gegen Markus Oberleitner sorgte Victor Ikpeba fünf Minuten vor der Pause für das verdiente Siegtor der Unterhachinger durch Rraklli, der den fälligen Foulelfmeter sicher verwandelte.

Der Albaner, der nach auskurierter Bauchmuskelzerrung überraschend wieder ins Team des Aufsteigers gerückt war, war neben Jochen Seitz die treibende Kraft bei den Hausherren, die seit dem ersten Spieltag des vergangenen Jahres zu Hause unbesiegt sind. Bei einem Pfostenschuss hatte der albanische Nationalspieler schon in der 5. Minute die Führung für Unterhaching auf dem Fuß. Danach sorgte vor allem Seitz mit seinen Soli immer wieder für Unruhe im BVB-Strafraum. Mit einer Glanzparade gegen den aufgerückten Alexander Strehmel verhinderte Nationaltorhüter Jens Lehmann (38.) den drohenden Rückstand.

Erst Mitte der ersten Halbzeit fanden die Westfalen etwas besser in die Partie, ohne sich klare Möglichkeiten erspielen zu können. In der 24. Minute wurde Fredi Bobic, der wieder anstelle von Heiko Herrlich stürmte, im letzten Moment abgeblockt.

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