Sport : Drei Punkte für die gute Stimmung Die Berliner Eisbären gewinnen 4:3 in Iserlohn

Michael Topp

Iserlohn - Der Freitag war nicht der Tag der Eisbären. Da hatte bei den Berlinern gedrückte Stimmung geherrscht. Trotz klarer Überlegenheit hatten die Berliner daheim 2:4 gegen den EHC Wolfsburg verloren. Eine Niederlage im gestrigen Spiel bei den wie Wolfsburg in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nicht zu den Spitzenteams gehörenden Iserlohn Roosters hätte wohl einige dazu bewegt, von einer kleinen Krise der Eisbären zu sprechen. Doch dazu kam es nicht – weil die Berliner gestern mit ihren Torchancen wesentlich effektiver umgingen als am Freitag und in Iserlohn zu einem 4:3 (2:2, 1:0, 1:1)-Erfolg kamen.

Dabei begann das Spiel unspektakulär. Erst nach fünf Minuten wurde es etwas munterer, bis dahin war kein einziger ernst zu nehmender Schuss von beiden Teams abgegeben worden. Der erste landete dann aber schon im Ziel, und zwar im Tor der Berliner. Bryan Adams hatte Iserlohn in Führung gebracht. Das wiederum ließ die Eisbären aus ihrer anfänglichen Lethargie erwachen. Steve Walker gelang der Ausgleich, Derrick Walser brachte die Eisbären dann sogar in Führung. Noch im ersten Drittel konnten die Roosters durch Matt Higgins das 2:2 erzielen. Das Ergebnis las sich nach der ersten Pausensirene somit wenig freundlich für den Favoriten aus Berlin, der ja nach zwei Niederlagen in Folge ein Erfolgserlebnis brauchte. Insofern begannen die Eisbären auch im Mittelabschnitt sehr konzentriert. Besonders die Sturmreihe mit Stefan Ustorf, Steve Walker und Denis Pederson wusste dabei zu gefallen. Pederson gelang es auch nach 23 Minuten einen Iserlohner Abspielfehler zu nutzen und das 3:2 für die Eisbären zu erzielen.

Pedersons Sturmpartner Walker brachte die Eisbären dann im letzten Drittel dem Sieg das entscheidende Stück näher, der Kanadier traf zum 4:2 für die Eisbären. Iserlohns dritter Treffer durch Mark Etz brachte den Berliner Erfolg nicht mehr in Gefahr.

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