Sport : Drei Spiele Sperre für Deislers Tätlichkeit

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München/Frankfurt - Für Fußball-Nationalspieler Sebastian Deisler vom FC Bayern München ist nach seinem Platzverweis in Stuttgart das Bundesliga-Jahr vorzeitig beendet. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte am Montag eine Sperre von drei Spielen gegen den Mittelfeldspieler. Deislers Nachtreten gegen seinen Gegenspieler Ludovic Magnin beim 0:0 der Bayern am Samstag gegen den VfB Stuttgart wurde vom Sportgericht als Tätlichkeit bewertet. „Mit drei Spielen Sperre kann ich leben“, sagte Deisler. Seine Aktion gegen Magnin bezeichnete er zwei Tage nach dem 0:0 als „einen kleinen Blackout“. Für Bayern-Trainer Felix Magath war auch noch am Montag „das Fehlverhalten von Sebastian unerklärlich“. Er sei aber möglicherweise wegen seines Bemühens um einen Platz in der Nationalmannschaft übermotiviert gewesen.

Deisler fällt wegen der Sperre für die restlichen beiden Punktspiele vor der Winterpause gegen den 1. FC Kaiserslautern und bei Borussia Dortmund sowie das erste Rückrundenspiel Ende Januar bei Borussia Mönchengladbach aus. In der Champions League kann er dagegen an diesem Mittwoch beim FC Brügge ebenso eingesetzt werden wie am 21. Dezember im DFB-Pokal-Achtelfinalspiel gegen den Hamburger SV.

Der Pole Bartosz Bosacki vom 1. FC Nürnberg wurde vom DFB-Sportgericht nach seinem Platzverweis im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach wegen groben Foulspiels für zwei Spiele gesperrt. Der Abwehrspieler fehlt seinem Verein damit am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen sowie eine Woche später zum Hinrundenabschluss bei Hertha BSC. dpa

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