Sport : Dritte Liga: Sachsen plant die Party

Aue kann wie Osnabrück am Freitag aufsteigen

Berlin - Vor großer Kulisse könnten sowohl Spitzenreiter Erzgebirge Aue als auch Verfolger VfL Osnabrück am Freitag die Rückkehr in die Zweite Liga perfekt machen. Im dramatischen Aufstiegskampf der Dritten Fußballliga haben die Erzgebirger die besten Chancen: Im Topspiel gegen die ebenfalls noch aussichtsreich platzierte Eintracht aus Braunschweig (18.00 Uhr, live im MDR) müssen sie siegen, um nach zwei Jahren Abstinenz wieder in die Zweitklassigkeit zurückzukehren. Im Gegensatz zu Aue haben die Osnabrücker, die gegen Absteiger Holstein Kiel antreten, keine Aufstiegsparty geplant. Denn selbst bei dem erwarteten Pflichtsieg sind die Niedersachsen von den Ergebnissen der Verfolger abhängig: Nur wenn Braunschweig und Ingolstadt nicht gewinnen, steigt der VfL auf. Ansonsten geht es im Saisonfinale in Burghausen um alles. „Die Entscheidung fällt erst am letzten Spieltag“, sagte VfL-Coach Karsten Baumann.

Der Kampf um die beiden Aufstiegsplätze und den Relegationsplatz drei, in dem neben dem Spitzentrio auch der FC Ingolstadt und Carl Zeiss Jena mitmischen, mobilisiert die Massen: Erstmals in dieser Saison sind die Stadien in Aue und Osnabrück bei einem Ligaspiel ausverkauft – mehr als 16 000 Zuschauer sind jeweils dabei, in Aue wird auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich erwartet. dpa

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