Sport : „Düren ist die stärkere Mannschaft“

Trainer Michael Warm über den Sieg der SCC-Volleyballer im ersten Halbfinale

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Herr Warm, darf man schon gratulieren?

Sicher, aber nur zu dem einen Sieg.

Und zum neuen Vertag? Gestern haben Sie diesen beim SC Charlottenburg um zwei Jahre bis 2009 verlängert.

Dazu natürlich auch. Das war eigentlich ein unkomplizierter Vorgang. Ich will hier zusammen mit Manager Kaweh Niroomand noch einiges bewegen.

Ihre Volleyballer haben sich im ersten Play-off-Halbfinale überraschend mit 3:2 in Düren behauptet...

Wir haben ein supertolles Spiel gemacht, uns vor allem als Mannschaft gut präsentiert. Aber so viel ändert sich dadurch nicht für uns. Wir haben jetzt noch zwei Chancen, das Endspiel zu erreichen.

Sie haben den Gegner kräftig verwirrt, indem sie ihren sonstigen Mittelblocker Aleksandar Spirovski auf der Diagonalen spielen ließen.

Ich hatte da in der Woche vor dem Spiel so ein Gefühl. Und es lief dann ja auch sehr gut. Wir haben eben das Glück, viele Spieler zu haben, die auf unterschiedlichen Positionen einsetzbar sind.

Am Mittwoch können Sie nun schon im zweiten Spiel in der Sömmeringhalle den Einzug ins Endspiel perfekt machen.

Es gibt da diesen Spruch: Wenn man den Bären einmal überrascht, dann schläft er kein zweites Mal. Das Spiel in Düren war für uns das leichtere, da hatte unser Gegner den Druck, die mussten gewinnen.

Aber die Chancen des SCC stehen doch wohl nicht schlecht, oder?

Wir sind doch nicht blind. Wir wissen: Düren ist die stärkere Mannschaft.

Was planen Sie für das zweite Spiel?

Wir müssen um jeden Ball kämpfen, diszipliniert auftreten. Und die Ruhe bewahren. In Düren hat uns Heriberto Quero ein paar Aufschläge ins Feld gehauen, da haben wir den Ball gar nicht gesehen. Aber wird sind ruhig geblieben.

Das Gespräch führte Karsten Doneck.

Michael Warm, 39 , ist Trainer beim Volleyball-Bundesligisten SC Charlottenburg, der in den Play-offs gegen Düren spielt.

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