Sport : Ehefrau und Spice-Girl Victoria Adams findet Manchester langweilig

Eine Woche nach dem Weltpokal-Triumph über Palmeiras Sao Paulo hat Superstar David Beckham für heftige Verstimmung beim erfolgreichsten Klub der Welt des Jahres 1999 gesorgt. "Ich hasse Manchester und die United", sagte der englische Ausnahme-Fußballer dem "Promi"-Magazin "OK!". Seine Ehefrau, Pop- Sternchen Victoria Adams von den Spice Girls, hat dem Nationalspieler gar nahe gelegt, nach London zu den Hauptstadt-Klubs FC Arsenal oder Chelsea zu wechseln, da in Manchester nichts los sei. Sie reagierte damit verärgert auf die Entscheidung von "ManU"-Trainer Alex Ferguson, der Beckham am vorigen Wochenende auf der Ersatzbank schmoren ließ.

"In der Champions League am Mittwoch gegen FC Valencia ist Beckham wieder dabei", verkündete Ferguson, der für den Verzicht auf das exzentrische Mittelfeld-Ass in der Premier League gegen den FC Everton durchaus einen guten Grund hatte. Denn Victoria und David waren nach der Rückkehr aus Tokio gemeinsam auf eine Party gegangen und erst in den Morgenstunden vor dem Everton-Spiel zurückgekehrt. Dagegen geht Roy Keane bei "ManU" derzeit mit gutem Beispiel voran. Der Mannschaftskapitän steht nach Berichten englischer Zeitungen kurz vor der Unterschrift unter einen Super-Vertrag, der ihm einen Wochenlohn von umgerechnet mindestens 150 000 Mark garantieren soll. Der irische Nationalspieler wäre damit der bestbezahlte Spieler in der Premier League.

Beide Personalien drängten das Champions-League-Match gegen den FC Valencia in den Hintergrund. Dabei steht der Titelverteidiger nach der 0:2-Niederlage zum Zwischenrunden-Start beim AC Florenz in der Gruppe B unter Druck. "Es gibt nichts, worum wir Manchester beneiden müssten", sagte Valencias Torhüter Andres Balop, dessen Team nach dem 3:0 gegen Girondins Bordeaux als Gruppenerster im Old-Trafford-Stadion antritt. Die Franzosen müssen ihr Heimspiel gegen den AC Florenz ebenfalls gewinnen, um die Chance zum Verbleib im Wettbewerb zu wahren. Die Italiener hoffen, dass Giovanni Trapattoni nach dem jüngsten sportlichen Aufschwung seinen Trainer-Vertrag noch in der Weihnachtszeit verlängert. Angeblich lockt Neapel seinen Trainer mit einem Traumangebot. Vereinschef Vittorio Cecchi Gori soll nach Informationen der florentinischen Tageszeitung "La Nazione" den 60-Jährigen gebeten haben, die Mannschaft noch eine Saison zu trainieren und danach als Top-Manager in die Führungsriege des Klubs einzusteigen. Trapattoni trainiert den AC Florenz seit Juni 1998. Zuvor war er zwei Jahre bei Bayern München tätig.

In Gruppe A, in der Hertha BSC heute beim Spitzenreiter FC Porto antritt, will der FC Barcelona dem 1:1 in Berlin nun gegen Sparta Prag den ersten Zwischenrunden-Sieg folgen lassen. Nach einer Durststrecke mit vier Pleiten in der Primera Division in Serie hat allein schon das 3:2 gegen Real Oviedo "uns Mut gemacht und Respekt bei den Gegnern verschafft", stellte Stürmer Luis Figo fest. Der brasilianische Torjäger Rivaldo schraubte "Barcas" Saisonziele in nationaler Meisterschaft, Pokal und Europacup fast bis ins Unermessliche und forderte: "Wir müssen alle Titel holen."

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