EHF-Cup : Füchse Berlin feiern Sieg gegen Chambery Savoie

Das Play-off-Hinspiel zur Qualifikation für die Gruppenphase des EHF-Cups gegen Chambery Savoie haben die Füchse Berlin gewonnen. Besonders Silvio Heinevetter hatte großen Anteil daran.

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Viel Grund zum Jubeln: Silvio Heinevetter von den Füchsen Berlin.
Viel Grund zum Jubeln: Silvio Heinevetter von den Füchsen Berlin.Foto: dpa

Trickwürfe gegen Silvio Heinevetter zu versuchen, ist ein recht ambitioniertes Unterfangen, vor allem in engen und umkämpften Begegnungen. Die Handballer von Chambery Savoie haben sich gestern trotzdem in dieser zweifelhaften Kunstform geübt, gerade in der ersten Halbzeit des Play-off-Hinspiels zur Qualifikation für die Gruppenphase des EHF-Cups gegen die Füchse Berlin gab es einige Anläufe, den deutschen Nationaltorhüter zu narren. Allerdings hatten die Franzosen die Rechnung eben ohne Heinevetter gemacht, der aus einer bisweilen wackeligen, aber immer kämpferischen Füchse-Mannschaft herausragte und eine große Aktie am 25:22 (11:7)-Sieg gegen den französischen Erstligisten hatte.

„Es war kein hochklassiges Match, aber wir haben vor allem eine gute Abwehr gespielt“, sagte Füchse-Trainer Erlingur Richardsson. Mit Blick auf das Rückspiel am kommenden Sonntag in Berlin ergänzte der Isländer noch: „Drei Tore Vorsprung - das ist eine gute Ausgangssituation.“ Rückraumspieler Steffen Fäth analysierte: „Das war natürlich kein gutes Spiel, wir hatten viel zu viele Fehlwürfe. Jetzt sind wir einfach happy, hier gewonnen zu haben.“

Vier Tage nach der Klatsche im Bundesliga-Topspiel gegen Kiel begannen die Berliner erneut ziemlich fahrig. Immerhin durften sie sich über die Rückkehr von Linkshänder Fabian Wiede freuen, der gegen den THW noch verletzt und an allen Ecken gefehlt hatte. Aber auch Chambery leistete sich viele Fehler, nach einer Viertelstunde waren erst sechs Treffer gefallen (4:2). Mit fortwährendem Verlauf gewann der Bundesligist allerdings zusehends an Sicherheit und ging nicht zuletzt dank Heidevetters Paraden mit einem Vier-Tore-Polster in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Berliner den Gegner maximal auf drei Treffer herankommen.

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