EHF-Pokal-Hinspiel : Füchse Berlin mühen sich zu 22:20 über Brest

Es ist ein Polster, ja, aber ein sehr dünnes: Die Füchse Berlin haben das Hinspiel gegen HC Brest in der dritten Runde des EHF-Pokals nur sehr knapp für sich entschieden.

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Auch Bartlomiej Jaszka (mit Ball) konnte sich gegen Brest nur schwer durchsetzen.
Auch Bartlomiej Jaszka (mit Ball) konnte sich gegen Brest nur schwer durchsetzen.Foto: imago

Vor 3712 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle setzte sich die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson gestern Abend mit 22:20 (8:10) gegen weißrussischen Vizemeister durch. „Wir haben gewusst, dass wir ein schweres Los haben – und genau so ist es gekommen“, sagte der Isländer. „Wir hatten große Probleme im Angriff, deshalb wartet jetzt eine schwere Aufgabe in Weißrussland auf uns“. Das Rückspiel findet am nächsten Sonnabend statt.
Nach einem guten Start leisteten sich die Berliner in der Schlussphase der ersten Halbzeit technische Regelfehler, die in ihrer Häufigkeit für zwei Spiele gereicht hätten und einen 8:10-Rückstand zur Pause nach sich zogen. Nach der Pause erhöhten die Füchse Intensität und Tempo verwandelten den Rückstand zwischenzeitlich in eine Vier-Tore-Führung. „Das größte Problem war unsere schlechte Wurfquote“, sagte Sigurdsson, „normalerweise werfen wir zu Hause mehr als 22 Tore.“ Irgendwie war gestern Abend aber nicht viel normal beim Berliner Bundesligisten. Nur Konstantin Igropulo erreichte mit sechs Toren seine gewohnte Form.

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