Sport : Eigentor macht Skibbe glücklich

Leverkusen – Dortmund 2:1

Erik Eggers

Leverkusen - Als der Schlusspfiff ertönte, riss Michael Skibbe seine Arme in die Höhe und blickte glücklich in den Abendhimmel. „Endlich“, sagte der Trainer Bayer Leverkusens nach dem ersten Sieg in seiner Amtszeit, dem glücklichen, aber doch verdienten 2:1 (1:0) gegen Borussia Dortmund vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften Bayarena. „Die ganze Mannschaft ist für das tolle Engagement in den letzten Wochen belohnt worden“, sagte Skibbe nach dem Sprung auf den achten Tabellenrang. Sein Pendant Bert van Marwijk haderte derweil mit dem fehlenden Biss in seinem Team: „Wir haben nicht scharf genug verteidigt, wir waren nicht gierig genug, das Zu-null zu halten.“ Leverkusen dominierte von Beginn, die Führung durch einen Kopfball Juans, der eine Kopfballverlängerung Dimitar Berbatows einnickte, war die logische Folge. Doch nach der Pause verpasste der überlegene Gastgeber die Vorentscheidung, trotz zahlreicher Chancen. Es kündigte sich gar ein Drama an: Als Andrej Woronin ein Abseitstor erzielte und die Anzeigetafel schon das vermeintliche 2:0 einblendete, „haben wir ein bisschen gepennt“, sagte Leverkusens Linksverteidiger Castro – das nutzte der BVB mit einem blitzschnellen Konter über David Odonkor zum Ausgleich. Lars Ricken drückte die Flanke aus kurzer Distanz ins Tor. Leverkusen aber kämpfte und kam fünf Minuten vor Abpfiff noch zum Siegtor, als dem Dortmunder Florian Kringe nach einer Ecke ein Eigentor unterlief. Im fünften Spiel war Skibbes erster Sieg perfekt.

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