Sport : Ein Fehler zu viel

Der BHC scheitert erneut im Viertelfinale – 4:5 gegen Neuss

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Berlin (dapo). Nach der Schlusssirene schleuderten einige Spieler des Berliner HockeyClubs ihre Schläger wütend in Richtung des längst verwaisten eigenen Tors. Sie hatten alles versucht, bis zuletzt, sie hatten einen sechsten Feldspieler eingewechselt und die letzten Kräfte mobilisiert gegen Schwarz-Weiß Neuss. Am Ende jedoch stand mit dem 4:5 das gleiche Resultat wie in den beiden Vorjahren: das Ausscheiden im Viertelfinale um die deutsche Hallenhockey-Meisterschaft und damit die verpasste Teilnahme am Finalturnier am 15./16. Februar in Bonn. Das Spiel hätte ausgeglichener nicht sein können, keine der beiden Mannschaften führte mit mehr als einem Tor Vorsprung, der Siegtreffer durch den Neusser Kapitän Thomas Draguhn fiel erst drei Minuten vor Schluss. Für Berlin trafen Nico Sonnenschein, Alexander Martin, Nationalspieler Tibor Weißenborn und Bastian Timm. Der Trainer des BHC, Stefan Kermas, weigerte sich, seiner Mannschaft einen Vorwurf zu machen. „Wir haben am oberen Limit gespielt.“ Bloß: „Jeder einzelne Fehler wird auf diesem Niveau knallhart bestraft – und davon haben wir heute eben den entscheidenden mehr gemacht.“

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