Sport : Ein Sieg bis zum Ziel

Füchse Berlin stehen vor dem Bundesliga-Aufstieg

Hartmut Moheit

Berlin - Ein Sieg fehlt den Füchsen Berlin noch zum ersehnten Aufstieg in die Erste Bundesliga. Der Sekt war schon gestern kalt gestellt, dass er nach dem 34:28 (16:7)-Erfolg gegen den HC Empor Rostock in der Max-Schmeling-Halle noch nicht floss, lag an der zweiten Mannschaft des SC Magdeburg. Sie verpasste die erhoffte Überraschung beim Tabellenzweiten Stralsunder HV (28:39), und so bleibt es nach dem 30. Spieltag beim Polster von sechs Punkten und einem Toreplus von 85 Treffern für die Füchse vor Stralsund. Am kommenden Samstag, bei der HSG Augustdorf/Hövelhof, dem wahrscheinlichen Absteiger, soll es dann aber für die Berliner soweit sein. „Die große Aufstiegsparty steigt dann aber erst am 19. Mai vor ausverkauftem Haus nach dem letzten Heimspiel“, sagte Bob Hanning, der Manager der Füchse, der den dann erhofften fast 10 000 Fans „einen besonderen Höhepunkt“ für die Aufstiegsfeier verspricht.

Ohne Probleme meisterten die Füchse ihre Aufgabe gegen Rostock vor diesmal nur 1503 Zuschauern. Rostock hatte nie eine Siegchance, war immer im Rückstand. Am Anfang war es Torhüter Petr Stochl, der ein starker Rückhalt war, dann taten sich vor allem drei Spieler mit erfolgreichen Würfen hervor: Pavel Prokopec (6 Tore), Konrad Wilczynski (3/2 Siebenmeter) und Sascha Detlof. Nur zwei Würfe verwandelten sie zum 16:7 zur Halbzeitpause nicht. In der zweiten Hälfte wechselte Trainer Jörn-Uwe Lommel dann recht häufig, und so waren letztlich neun Spieler an den Torerfolgen beteiligt. Der erfolgreichste blieb Prokopec, der es insgesamt auf elf Treffer brachte. Einen Vorgeschmack auf die Erste Bundesliga bekamen Spieler und Fans aber dennoch über die 60 Minuten geboten: Frank Lemme und Bernd Ullrich aus Magdeburg, die beiden deutschen WM-Schiedsrichter, leiteten dieses Spiel.

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