Sport : Ein Spiegelbild der ganzen Saison

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Kurt Jara grämte sich. Zum letzten Mal in dieser Saison. „Das war ein Spiegelbild der ganzen Saison. Wir kassieren einfach zu viele Gegentore“, stellte der Trainer des Hamburger SV nach der 3:4 (2:2)-Niederlage beim Absteiger SC Freiburg verärgert fest. „Da müssen wir nach der Sommerpause den Hebel ansetzen.“ Platz fünf strebte der HSV vor der Saison an, revidierte die Zielsetzung später auf einen „einstelligen Tabellenplatz“ und wurde doch nur Elfter.

Nach den Verpflichtungen von Richard Kitzbichler (SV Salzburg), Lars Jacobsen (Odense BK), Christian Rahn (St. Pauli) und Stephan Kling (FC Bayern) fehlen bei den Verstärkungen für die nächste Saison bisher die großen, Erfolg versprechenden n.

Die Freiburger ihrerseits denken schon jetzt an den Wiederaufstieg. „Ich hoffe, dass es nur ein Jahr für uns in der 2. Liga wird“, sagte Trainer Volker Finke, der sich im vorerst letzten Bundesligaspiel seiner Elf über drei Tore von Soumaila Coulibaly freuen durfte. Finke war letztlich auch mit dem Arbeitsklima in Freiburg zufrieden: „Es ist hier nicht mit Dreck geworfen worden.“

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