Sport : Ein Trost: Es geht noch schlimmer

Spiele zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach sind fast immer etwas Besonderes. Beim ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften holten die Gladbacher 1995 den DFB-Pokal, 1998 sicherten sie am letzten Spieltag durch ein 2:0 in Wolfsburg den Verbleib in der Bundesliga, und nur sechs Monate später unterlagen die Borussen dem VfL mit 1:7. Das gestrige 3:1 der Wolfsburger war im Vergleich dazu ein eher dröges Ereignis. Die Gladbacher hatten nie eine Chance gegen die Wolfsburger, und das einzig Tröstliche ist aus ihrer Sicht: Sie wissen, dass es auch noch viel schlimmer kommen könnte. Siehe das 1:7.

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Trotzdem: Die Freude darüber, dass es den Borussen gelungen ist, ihren Trainer Hans Meyer zu zwei weiteren Jahren am Bökelberg zu überreden, ist schon ein wenig verflogen. Die Gladbacher müssten mal siegen, zumindest punkten, damit die Stimmung wieder besser wird. Davon aber war die Borussia in Wolfsburg beim VfL doch arg weit entfernt. Das 3:1 der Wolfsburger war Lohn der größeren Geschlossenheit und eines eindeutig besseren Mittelfeldes. Das der Gladbacher fand praktisch nicht statt, Spielzüge kamen nicht zu Stande. Und weil die Stürmer Arie van Lent und Marin Mieciel sowie Peter van Houdt gegen die starke Wolfsburger Abwehr keine Möglichkeiten fanden, war der Weg frei für Tomislav Maric, Martin Petrov und Robson Ponte. Deren Treffer reichten zum 3:0, der von Peter van Houdt für die Borussia reichte zu gar nichts mehr. Schwere Zeiten für Hans Meyer. Vielleicht wäre er doch besser in Rente gegangen?

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