Sport : Einfach meisterlich

Makaay trifft dreimal beim 5:2 der Bayern bei Bayer

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Leverkusen Der deutsche Fußball-Meister hat nach dem erfolgreichen Saisonauftakt auch am zweiten Spieltag überzeugen können. Und das in erstaunlich souveräner Manier: Mit dem 5:2 (3:1)-Erfolg am Samstag bei Bayer Leverkusen ist Bayern München nach zwei deutlichen Siegen in zwei Spielen schon wieder ganz oben. Gleichzeitig gelang dem Team von Trainer Felix Magath die eindrucksvolle Revanche für das 1:4 vor einem Jahr und der elfte Sieg in der Bundesliga hintereinander. Letztmals verlor der 19-malige Titelträger am 13.März mit 0:1 beim FC Schalke 04.

Vor 22500 Zuschauern in der ausverkauften Leverkusener Arena hatte besonders Roy Makaay seinen ganz großen Auftritt. Dem Holländer gelangen drei Tore, er hat damit nun schon nach zwei Spieltagen fünf Treffer in dieser Saison erzielt. Dazu trafen Michael Ballack und der Iraner Ali Karimi für die Bayern. Für die enttäuschenden Leverkusener trafen Dimitar Berbatow und Marko Babic.

Bayerns Trainer Felix Magath musste gestern in der Vierer-Abwehrkette den gesperrten Valérien Ismael durch Martin Demichelis ersetzen. Gegenüber dem 3:0-Auftakterfolg gegen Mönchengladbach waren Karimi und Bixente Lizarazu neu in der Startformation. Doch das tat der Münchener Spielfreude gestern keinen Abbruch. Aus drei Angriffen machten die Münchner durch Ballack und Makaay zwei schnelle Tore. Die Bayer-Innenverteidigung mit den Brasilianern Juan und Roque Junior war völlig überfordert. Und selbst als Berbatow nach einem Rempler von Lizarazu an Andrej Woronin auf 1:2 verkürzte, irritierte das die Bayern nicht. Makaay traf noch zweimal, dann gelang Karimi das erste Tor für seinen neuen Arbeitgeber, bevor Babic mit dem Treffer zum 2:5 das Ergebnis kaum freundlicher für Leverkusen gestalten konnte.

Die Mannschaft von Bayer Leverkusen war nach dem souveränen 4:1 in Frankfurt zum Saisonauftakt kaum wiederzuerkennen. Den Leverkusenern wollte gestern kaum etwas Konstruktives gelingen. „Wir sind immer zum falschen Zeitpunkt kalt erwischt worden“, sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler schon nach den ersten 45 Minuten, in denen Carsten Ramelow (28.) die obere Torstange des Bayern-Gehäuses traf und kurz nach dem 1:2 Nationaltorhüter Oliver Kahn zu einer Fußabwehr zwang (34.).

Nach dem Seitenwechsel blieb das Anrennen der Gastgeber aus Leverkusen aus. Stattdessen setzten die Bayern ihren Sturmlauf, unterstützt durch katastrophale Fehler der Bayer-Abwehr wie vor dem 1:5 von Athirson, erfolgreich fort.

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