Sport : Einsamer Nelson November

Heiko Lingk

Sosehr sich die Konkurrenten beim 80. Adbell-Toddington-Rennen auch bemühten, sie hatten keine Chance. Vor 7500 Zuschauern auf der Trabrennbahn in Mariendorf sahen sie den 36-jährigen Michael Schmid aus Recklinghausen im Sulky hinter dem dreijährige Hengst Nelson November noch vor dem Scheitel des ersten Bogens nur noch von hinten. Der Fuchshengst stellte sich in einer derartig guten Verfassung vor, dass für Vercelli mit seinem Fahrer Roland Hülskath und auch für Atoll Plage mit Arnold Mollema lediglich die folgenden Plätze blieben. Noch schlimmer erging es den stark gewetteten Sulkystars Heinz Wewering und Jos Verbeeck, die mit ihren Pferden aus der Zucht von Alwin Schockemöhle abgeschlagen auf den Plätzen sieben und acht landeten.

In der Kilometerzeit von 1:13,8 Minuten egalisierte Nelson November den drei Jahre alten Rennrekord von Freiherr As und hätte bei seinem überlegenen Sieg mit sieben Längen Vorsprung ohne Frage noch einige Zehntelsekunden schneller sein können, wenn es nötig gewesen wäre. Mit dem Sieg im Adbell-Toddington-Rennen steigerte Nelson November seine Gewinnbilanz auf 92 000 Euro. Er wird schon am 6. Juli erneut in Mariendorf im Buddenbrock-Rennen antreten. Michael Schmid: „So, wie der Hengst heute lief, brauchen wir das Buddenbrock nicht zu fürchten."

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