Einspruch gegen Urteil : Kobiashvili bleibt gesperrt

Hertha BSC hat es mit allen Mitteln versucht. Doch auch nach dem zweiten Einspruch bleibt die Sperre bestehen. Dies bestätigte heute die höchste Instanz, das DFB-Bundesgericht. Damit fällt Kobiashvili gegen Schalke aus.

Haut sich immer voll rein: Hertha BSC hat alles versucht, um Levan Kobiashvili gegen den FC Schalke 04 einsetzen zu dürfen. Foto: dapd
Haut sich immer voll rein: Hertha BSC hat alles versucht, um Levan Kobiashvili gegen den FC Schalke 04 einsetzen zu dürfen.Foto: dapd

Die Sperre von zwei Bundesligaspielen für Lewan Kobiaschwili von Hertha BSC bleibt bestehen. Das entschied das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag. Das Gremium wies die Berufung des Herthaners gegen das Sportgerichts-Urteil vom 23. April ab und folgte dem Antrag des DFB-Kontrollausschusses.

Kobiaschwili war beim Bundesligaspiel zwischen Bayer Leverkusen und Hertha BSC (3:3) am 14. April 2012 von Schiedsrichter Michael Weiner des Feldes verwiesen worden. Das erste Spiel seiner Sperre verbüßte der Georgier bereits beim Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (1:2). Nun wird der 34-Jährige den Berlinern auch am Samstag (15.30 Uhr) bei Schalke 04 noch fehlen.

„Der Einspruch wird zurückgewiesen, weil nach unseren Feststellungen die Voraussetzungen der Regel zwölf für einen Feldverweis erfüllt waren, nachdem Lewan Kobiaschwili eine offensichtliche Torchance seines Gegenspielers Eren Derdiyok vereitelt hatte“, begründete der Vorsitzende des Bundesgerichts, Goetz Eilers, das Urteil.

„Dies führt nach ständiger und nicht aufgegebener Rechtsprechung zu einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen, da der verhängte Elfmeter anschließend
nicht zum Torerfolg führte.“ dapd

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