Eintracht Frankfurt : Hessische Drehmomente

Eintracht Frankfurt schlägt den SC Freiburg nach Rückstand 2:1 und bleibt Tabellenzweiter.

Am Ende gestrauchelt. Freiburgs Oliver Sorg (r.) im Zweikampf mit Frankfurts Takashi Inui. Freiburg verpasste das 2:0 und musste sich letztlich 1:2 geschlagen geben. Foto: dapd
Am Ende gestrauchelt. Freiburgs Oliver Sorg (r.) im Zweikampf mit Frankfurts Takashi Inui. Freiburg verpasste das 2:0 und musste...Foto: dapd

Auch nach dem fünften Sieg im sechsten Saisonspiel bleibt Aufsteiger Eintracht Frankfurt realistisch. Alexander Meier, der beim 2:1-Heimsieg gegen den SC Freiburg beide Tore für die Hessen erzielte, sagte: „Wir wissen, wo wir herkommen. Alles andere interessiert uns nicht.“ Die Realität ist derzeit aber auch, dass Frankfurt hinter dem FC Bayern München Tabellenzweiter bleibt. Die Eintracht drehte die letzten drei Begegnungen nach einem Rückstand, zweimal reichte es dabei sogar noch zum Sieg.

Dabei hatte es lange Zeit nicht nach einem abermaligen Erfolg ausgesehen. Max Kruse brachte die Freiburger kurz nach der Pause in Führung. Nach dem Spiel war er angefressen: „Wir haben 50 Minuten überragend gespielt, haben keine Chance zugelassen. Wir müssen daran arbeiten, nach einer Führung diszipliniert weiter zu spielen.“ Vor 49 300 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Frankfurter Stadion begann die Heimmannschaft zwar überlegen, konnte sich gegen die gute Defensive der Freiburger zunächst aber keine Gelegenheiten erspielen. In der 27. Minute scheiterte Takashi Inui am SC-Torwart Oliver Baumann. Im direkten Gegenzug konterten die Freiburger über Max Kruse, sein Schuss verfehlte das Tor um einen Meter.

Video: Eintracht-Spieler zeigen Bodenhaftung

Der zweite Durchgang wurde dann besser: Bei einem Konter der Freiburger flankte Jonathan Schmid den Ball von der rechten Seite, ein Schuss von Sebastian Freis wurde zunächst geblockt, der Ball fiel aber Kruse vor die Füße, der aus spitzem Winkel ins linke flache Eck einschob. Freiburg hatte anschließend weitere Gelegenheiten, auch Frankfurt wurde besser. Nach etwa einer Stunde wurden nacheinander auf beiden Seiten richtigerweise zwei Abseitstore nicht gegeben. Das Spiel war nun unterhaltsam, Meier läutete mit einem sehenswerten Treffer die spannende Schlussphase ein. Eine Flanke von Bastian Oczipka aus dem Halbfeld verwertete der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler perfekt und erzielte aus 17 Metern sein drittes Saisontor.

Nur fünf Minuten später köpfte Meier nach einer Ecke von Oczipka den viel umjubelten Siegtreffer für die Frankfurter. Freiburgs Stürmer Karim Guédé sah nach einem groben Foul in der Nachspielzeit noch die Rote Karte.

(dapd)

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