Eisbären Berlin in der CHL : Peter John Lee: "Es wird ernst für uns"

Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen stehen die Eisbären am Freitag in Stockholm und am Sonntag in Berlin in zwei Spielen gegen Djurgarden unter Druck. Manager Peter John Lee hofft trotzdem auf zwei Siege.

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Großer Befürworter und Förderer der CHL. Peter John Lee.
Großer Befürworter und Förderer der CHL. Peter John Lee.Foto: dpa

Peter John Lee, am Wochenende geht es für die Eisbären in der CHL schon um alles. Es müssen wohl Siege her, um ins Achtelfinale zu kommen, oder?

So ist es. Und ich hoffe darauf, dass wir das gegen Djurgarden in den zwei Spielen schaffen. Einfach wird das nicht. Es ist ernst für uns, es sind sehr wichtige Spiele.

Warum haben sich alle sechs DEL-Teams an den ersten zwei Spieltagen in der CHL so schwer getan? Es gab zehn Niederlagen in zwölf Spielen mit deutscher Beteiligung?

Das ist keine gute Bilanz. Sicher ist es so, dass die Mannschaften aus den starken Nationen die CHL ernst nehmen. Vielleicht ernster als das noch in der European Trophy der Fall war. Aber es waren ja auch nicht alle Ergebnisse schlecht. Wenn ich überlege, was bei uns los war, dass uns gleich zwei Trainer fehlten, dann war das eben keine einfache Situation für uns. Und so schlecht haben wir uns auch nicht geschlagen.

Gegen Zlin hätten sie auch zumindest zwei statt nur einem Punkt holen können.

Ja, das stimmt. Da waren wir nah dran, sogar die bessere Mannschaft in der zweiten Spielhälfte. Das war unglücklich.

Andere DEL-Teams – wie etwa Hamburg – waren von einem Punktgewinn weit entfernt. Könnte es auch daran liegen, dass zum Beispiel die tschechischen oder schwedischen Teams schon alle länger im Training sind als die DEL-Mannschaften und die CHL-Spiele etwas zu früh für die DEL-Teams kommen?

Als alleiniges Argument lasse ich das nicht gelten. Aber da kommt vieles zusammen. Wie gesagt, die nehmen das nun alle ernst…

Die Zuschauer nicht unbedingt. Zum CHL-Start in Berlin blieb der Oberring in der O2-World ohne Zuschauer. In der Liga bei den Eisbären undenkbar…

Es dauert eben seine Zeit bis die Leute merken, was da los ist und wie attraktiv diese Liga ist. Wir wollen da jedes Jahr eine bessere Rolle spielen. Aber so weit wollen wir jetzt gar nicht mal nachdenken. Wichtig ist das nächste Spiel am Freitag gegen Djurgarden. Und wir haben jetzt ja schon ein paar Spiele hinter uns und viele Dinge verbessern können.

Die Schweden haben ihr zweites Spiel in Zlin verloren. Ein Nachteil für die Eisbären?

Nein, Djurgarden wird richtig angreifen und das sollte uns entgegenkommen.

- Interview: Claus Vetter

 

 

 

 

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