• Eisbären Berlin - Krefeld Pinguine 4:3: Showdown im Penaltyschießen: Eisbären schlagen Krefeld

Eisbären Berlin - Krefeld Pinguine 4:3 : Showdown im Penaltyschießen: Eisbären schlagen Krefeld

Ein Pflichtsieg für die Eisbären - aber ein hart erkämpfter: Gegen die Krefeld Pinguine geht es bis ins Penaltyschießen - und der Kapitän überragt in den wichtigsten Momenten.

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Überragte in den entscheidenden Minuten: Eisbär André Rankel.
Überragte in den entscheidenden Minuten: Eisbär André Rankel.Foto: imago

Eine erfolgreiche Einzelaktion. So was hat den Eisbären in den vergangenen Wochen gefehlt – oder er hat den Berlinern gefehlt: André Rankel. Entschlossen schnappte sich der Kapitän im zweiten Drittel den Puck und hämmerte ihn nach langem Sololauf ins Krefelder Tor. Es war ein Weckruf für die Eisbären. Der Tabellenzehnte der Deutschen Eishockey-Liga gewann schließlich vor 11 560 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof 4:3 (0:1, 2:1, 1:1/1:0) nach Penaltyschießen gegen die Krefeld Pinguine.

Es war ein Pflichtsieg für die Eisbären, die sich selbst gehörig unter Druck gesetzt hatten. Endlich konnten die Berliner nach der Rückkehr von Rankel und Matt Foy wieder mit vier Sturmreihen auflaufen und da musste etwas herausspringen, hatten sie gesagt. Lange sah es aber nicht so aus. Es wirkte vielmehr, als hätten die Berliner unter der Woche beim intensiven Üben des Überzahlspiels eines vergessen: Dass nur, wer auf das Tor schießt, auch Tore schießen kann. Alle Berliner Powerplay-Situationen des ersten Drittels blieben ungenutzt. Dafür traf Martin Schymainski im einzigen Krefelder Powerplay.

Nach Rankels Tor gingen die Eisbären dann aber durch Petr Pohl 2:1 in Führung. Für 28 Sekunden, dann jubelte Andreas Driendl über den Ausgleichstreffer für Krefeld. Doch im letzten Drittel erzielte Barry Tallackson das 3:2 für die Berliner, nach Vorbereitung von Rankel. Aber das reichte nicht, in der 58. Spielminute gelang dem gebürtigen Berliner Marcel Müller das 3:3 für Krefeld. Es ging in die Verlängerung, die torlos blieb. Also gab es den – für die Eisbären etwas trostlosen – Showdown im Penaltyschießen. Schließlich hatten sie drei Punkte holen wollen. Es wurden dann zwei Punkte für die Berliner, weil Foy ins Tor traf.

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