Eisbären Berlin verlieren : Wie immer gegen München

Die Eisbären unterliegen trotz schneller Führung dem Meister aus München 3:4 (2:1, 0:2, 1:1). Die Berliner rutschen damit in der Tabelle auf Rang zehn ab.

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Zwei Treffer von Florian Busch sollten gegen München nicht reichen.
Zwei Treffer von Florian Busch sollten gegen München nicht reichen.Foto: Imago

Spiele gegen den EHC München laufen in dieser Saison für die Eisbären nach bewährten Muster ab. Die Berliner starten in der Regel furios, müssen sich letztlich aber der meisterlichen Übermacht geschlagen geben. So auch am Freitagabend beim 3:4 (2:1, 0:2, 1:1) vor 13 339 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof. Schon nach 46 Sekunden hatte Florian Busch die Eisbären mit 1:0 in Führung geschossen. Nach dem Ausgleich von Konrad Abeltshauser brachte Laurin Braun die Gastgeber wieder in Front. Mit dem 2:1 ging es in die erste Pause, die Eisbären führten damit im vierten Saisonspiel gegen München zum vierten Mal nach dem Auftaktdrittel.

Wie bisher auch sollte es aber nicht für Punkte gegen das Team des früheren Berliner Trainers Don Jackson reichen. Im zweiten Abschnitt drehten die Münchner gewaltig auf, schnürten den Gegner zeitweise in dessen Zone ein und kamen zu zwei Treffern. Allerdings halfen die Eisbären dabei mit. Erst foulte Frank Hördler in Überzahl Münchens Jonathan Matsumoto, der per Penalty zum 2:2 ausglich. Wenig später traf Matthew Smaby zur Gäste-Führung, als Berlins Torwart Marvin Cüpper dessen Schuss über den Fanghandschuh ins Tor rutschen ließ.

Cüpper war es aber zu verdanken, dass die Eisbären nach 40 Minuten noch dran waren. Der etatmäßige Ersatztorwart, der am Freitag den Vorzug vor Petri Vehanen erhielt, zeigte einige starke Paraden. Nach zwei Dritteln lautete das Schussverhältnis 33:12 für München. Für die Berliner gab es zudem ein weiteres Déjà-vu, auf das sie gern verzichtet hätten. Julian Talbot konnte das Spiel aufgrund einer Oberkörperverletzung nicht fortsetzen. Das ohnehin schon dezimierte Eisbären-Team musste damit einen weiteren Ausfall verkraften.

Auch angesichts dessen wäre es schon einem kleinen Wunder gleichgekommen, wenn sich die Rumpfmannschaft der Eisbären im Schlussabschnitt tatsächlich noch einmal hätte aufraffen können. Sie versuchten es immerhin, Spencer Machacek traf nur den Pfosten. Doch das 4:2 der Gäste durch Dominik Kahun war so etwas wie eine Vorentscheidung. Zwar traf Busch in Überzahl noch einmal zum Anschluss, zu mehr reichte es aber nicht mehr.

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