Sport : Eisbären: Don Jackson ist zurück

Claus Vetter

Berlin - Gestern Mittag endlich hatte es Don Jackson geschafft. Der Trainer der Eisbären war wieder in Berlin. Nach einer kleinen Irrfahrt, wie er berichtete. Zunächst wollte er von seiner Wahlheimat Wichita im US-Bundesstaat Kansas nach Chicago fliegen, dort konnte seine Maschine aber nicht landen, „weil ein Sturm tobte“, wie der Amerikaner berichtet. Das Flugzeug wurde nach New York City umgeleitet. Dort sah dann Jackson zwar seinen Flieger nach Berlin, mehr aber nicht: „Ich war fünf Minuten zu spät, die haben mir die Tür vor der Nase zugeschlagen.“ Jackson musste in New York nächtigen, erst 24 Stunden später ging es über Paris weiter nach Berlin.

Eine Woche lang hatte der Trainer seinem Arbeitgeber gefehlt, nachdem er vergangenen Sonnabend plötzlich aus familiären Gründen in seine Heimat musste. In seiner Abwesenheit wurde in Jacksons Sinne weitergearbeitet: Nach Siegen in Straubing (6:2) und am Freitag gegen Augsburg (7:3) sind die Eisbären weiter Tabellenführer der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). „13 geschossene Tore sind gut, fünf Gegentore sind nicht so gut“, sagt Jackson. Insgesamt hätten die Kotrainer Hartmut Nickel und Jeff Tomlinson aber gute Arbeit geleistet.

In der Heimat hat Jackson alles geklärt. wie er sagt. Schneller als erwartet sogar. Am Donnerstag hieß es bei den Eisbären noch, der Coach werde erst Dienstag zum Spiel in Iserlohn wieder zurück sein, nun kann er sein Team schon heute im Spiel gegen den EV Duisburg (Beginn 14.30 Uhr) im Sportforum betreuen. Darüber ist Manager Peter John Lee erleichtert. Für einen längeren Zeitraum möchte er so was nicht noch mal durchmachen, sagt er. „Das hat gereicht.“ Aber immerhin lasse sich eines feststellen, sagt Lee und lacht: „Langweilig ist es bei uns in dieser Saison nicht, dazu ist zu viel los.“ Claus Vetter

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