Eisbären empfangen Freezers : Teil zwei im Firmenderby

Nach dem 3:1 am Sonntag in Hamburg empfangen die Eisbären zwei Tage später die Freezers in Berlin und wollen mit einem Sieg auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken.

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Treffsicher in Hamburg. Die Torschützen Travis Mulock und Sharrow.
Treffsicher in Hamburg. Die Torschützen Travis Mulock und Sharrow.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Ein abseitsverdächtiges Tor, ein Eigentor von Torwart John Curry, und dann kullerte noch ein Puck ins leere Hamburger Tor: Die Eisbären hatten am Sonntag beim 3:1 in Hamburg das Glück auf ihrer Seite, wie ihr Angreifer Sven Felski feststellte. Aber insgesamt sei es ein hochklassiges Spiel gewesen, das Duell zwischen den beiden Filialen des Eigners Anschutz, fand Felski. Der abenteuerliche Spielplan der Deutschen Eishockey-Liga macht es möglich, dass es am Dienstag mit den Eisbären und Freezers weitergeht. Diesmal in Berlin in der Arena am Ostbahnhof (19.30 Uhr, live auf Eurosport).

Natürlich waren sie beim Verlierer nach dem großen Spiel sauer. Da wähnten sich die Freezers als Tabellenvierter endlich einmal auf einer Ebene mit den Eisbären, und dann gab es gegen den Bruderklub wieder mal einen Dämpfer. Das erste Tor durch Travis Mulock hätte „nach klarer Abseitsstellung nicht zählen dürfen“, sagte Hamburgs Trainer Benoit Laporte. „Auch beim zweiten Tor habe ich einen Berliner im Torraum gesehen.“ Für seinen Berliner Kollegen war das einen Tag später alles kein Thema mehr. „Es war ein Spiel mit viel Emotionen und hoher Intensität“, sagte Don Jackson. „So etwas erwarte ich am Dienstag wieder.“

Diesmal sind die Rollen anders verteilt als am Sonntag. Die Eisbären wollen ihren Fans nicht nur vor dem Spiel Weihnachtsmützen und nach dem Spiel ein großes Feuerwerk schenken, sondern zwischendurch auch gewinnen. Mit einem Sieg im Nachholspiel des 17. Spieltages können die Eisbären auf Platz zwei vorrücken. Gerade daheim haben sich die Berliner aber in dieser Saison bisher eher schwer getan – wenn defensiv operierende Gegner versuchen, die Eisbären auszukontern. „Wir haben darüber gesprochen“, sagt Jackson. „Meine Spieler wissen, dass sie gegen Hamburg nicht zu viel versuchen sollen.“

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