Eisbären gegen DEG : Rankel rotiert, Busch muss weichen

Florian Busch, Darin Olver und Barry Tallackson spielten seit anderthalb Jahren immer zusammen. Nun baut Trainer Jackson auch diese Formation um: Kapitän André Rankel wird anstelle von Busch auflaufen.

von
Kapitän im Einsatz. Rankel (Mitte) gegen Köln.
Kapitän im Einsatz. Rankel (Mitte) gegen Köln.Foto: dpa

Mit dem Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG am Freitag um 19.30 Uhr beginnt für die Eisbären schon die Vorbereitung auf die Play-offs. Zehn Spiele müssen die Berliner noch in der Hauptrunde absolvieren, dann geht die Saison in ihre entscheidende Phase.

„Jetzt ist die Zeit, um die richtige Aufstellung zu finden und die Reihen einzuspielen“, sagt Trainer Don Jackson. Er ist im Moment in einer ziemlich komfortablen Situation: War seine Mannschaft im bisherigen Verlauf der Saison meist durch Verletzungen und Sperren arg dezimiert, steht ihm nun fast der komplette Kader zur Verfügung. Beim Training fehlt nur der verletzte Dominik Bielke, im Wellblechpalast steht auch Angreifer Travis Mulock nach seinem Innenbandriss schon wieder auf dem Eis. Ein Einsatz in der Liga kommt für ihn aber am kommenden Wochenende noch zu früh.

So ist Jackson derzeit kein Getriebener der Personalsituation, er kann experimentieren. Dabei macht er auch vor seiner bisherigen Paradereihe nicht halt: Sofern alle drei gesund waren, spielten Florian Busch, Darin Olver und Barry Tallackson seit anderthalb Jahren immer zusammen und waren in der vergangenen Saison mit zusammen 69 Toren entscheidend am Gewinn des Meisterschaft beteiligt. Nun baut Jackson auch diese Formation um: Kapitän André Rankel wird anstelle von Busch neben den beiden ehemaligen Augsburgern auflaufen. Er sei von der Entscheidung seines Trainers schon „überrascht“ gewesen, sagt Rankel, sieht aber in der Umstellung keine Probleme: Er spiele in der neu formierten Reihe schließlich auf derselben Position wie bisher, außerdem steige mit neuen Mitspielern auch die Aufmerksamkeit auf dem Eis.

Busch wird nun erst einmal mit Corey Locke und Matt Foy zusammenspielen. „Ich finde das nicht schlecht, Abwechslung bringt immer frischen Wind“, sagt er. Außerdem sei es im Eishockey ganz normal, dass von Zeit zu Zeit umgestellt werde. Die neuen Formationen sind aber erst einmal ein Experiment. Schließlich kehrt mit Travis Mulock bald ein Angreifer zurück, der immer fest für einen Platz in den vorderen Angriffsreihen eingeplant war.

Auch seine Verteidigerpaare will Jackson neu zusammenstellen. So wird Neuzugang Ryan Caldwell mit Frank Hördler zusammenspielen. Für den 31-Jährigen ist das Spiel gegen Düsseldorf kein gewöhnliches, schließlich spielte er von 2008 bis 2010 für die DEG. Für Kapitän Rankel ist der Name des Gegners hingegen zweitrangig: „Es zählen nur drei Punkte“, sagt er. Die brauchen die Berliner, dringend, um ihr Etappenziel zu erreichen: „Nach oben ist der Abstand schon groß. Man soll niemals nie sagen, aber für uns geht es vor allem darum, den dritten Platz zu sichern.“

1 Kommentar

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben