Sport : Eisbären: Hoffen auf die Heimstärke

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Berlin - Vier Mal mussten die Eisbären zuletzt in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) auswärts antreten, immer verließen sie als Verlierer das Eis. „Die Terminplanung war natürlich unglücklich. Aber wir haben ja selbst entschieden, dass wir in der European Trophy und beim Winter Game spielen wollten“, sagt Manager Peter John Lee.

In der Arena am Ostbahnhof soll die Niederlagenserie am Freitag ab 19.30 Uhr im Spiel gegen die Augsburger Panther gestoppt werden. Die Chancen stehen nicht schlecht, haben die Eisbären doch die vergangenen drei Heimspiele gewonnen. Nach den jüngsten Misserfolgen ist der Druck aber größer geworden: Die Augsburger haben sich zu einem ernsthaften Rivalen des strauchelnden Meisters im Kampf um die Play-off-Plätze entwickelt. Auf 55 Punkte kommen sie durch den 4:1-Sieg in Hannover am Mittwochabend, genauso viele haben die Berliner auf dem Konto, die als Tabellenfünfter noch zwei Plätze vor den Panthern liegen. Peter John Lee warnt: „Mannschaften mit einem kleinen Budget wie Augsburg darf man nicht unterschätzen. Gerade gegen uns geben die alles. Und mit Enthusiasmus und Energie können sie vieles kompensieren.“

Für Matt Foy kommt ein Einsatz gegen Augsburg nach seiner Rippenverletzung noch zu früh. Zwar stand der Angreifer wieder beim Training auf dem Eis, absolvierte aber nur ein reduziertes Programm und wird noch einmal untersucht. Julian Talbot, der zum Verteidiger umgeschulte Angreifer, litt in den vergangenen Tagen unter einer Grippe, sollte aber rechtzeitig zum Spiel fit werden. Jan Schröder

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