Eisbären-Kapitän Rankel : "Wir müssen um Selbstvertrauen kämpfen"

Eisbären-Kapitän André Rankel im Gespräch mit Tagesspiegel-Online vor dem Spiel der Berliner am Freitag in Nürnberg über die Verfassung seiner Mannschaft.

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Er kann schon mal austeilen. Rankel (li.) im Zweikampf.
Er kann schon mal austeilen. Rankel (li.) im Zweikampf.Foto: dpa

André Rankel, der Sieg in Krefeld am Dienstag war wichtig. Nun haben Sie mit den Eisbären  neun Punkten aus sieben Spielen geholt und den Absturz erst mal vermieden, oder?

Ja, auf jeden Fall hat uns der Sieg wieder Selbstvertrauen gegeben. Wir haben zumindest im ersten Drittel sehr gut gespielt und am Ende gut gekämpft.

Was lief denn in Krefeld beim 4:2 besser als am Sonntag beim 2:4 gegen Hannover?

Wir sind noch am Anfang der Saison, da ist klar, dass noch nicht alles rundläuft. Dass es nicht hundertprozentig passt bei uns, ist offensichtlich. Aber gerade im Sturm sind wir gut besetzt und haben vier gute Reihe, da mache ich mir keine Gedanken um die Zukunft.

Die anderen DEL-Klubs rüsten derzeit auf, Stichwort Lockout in der NHL. Würde den Eisbären angesichts der vielen Verletzten ein erfahrener starker Spieler jetzt nicht weiterhelfen?

Ich bin kein Manager, von daher halte ich mich da raus. Ich glaube, dass wir eine Mannschaft haben, die tief genug besetzt ist, um Spiele zu gewinnen. Auch gegen die drei zurzeit stärksten Teams aus Köln, Mannheim oder Nürnberg. Wir müssen uns eben das Selbstvertrauen hart erarbeiten, damit haben wir gegen Krefeld angefangen.

Was halten Sie denn vom Gegner am Freitag, den Nürnberg Ice Tigers?

Die haben einen sehr guten Kader, haben sich sehr gut verstärkt. Das wird eine harte Sache für uns.

Die sind auch wesentlich besser gestartet als die Eisbären…

Ich schaue nicht auf die Tabelle. Ich weiß natürlich, dass Köln Tabellenführer ist und schon zehn Punkte Vorsprung auf uns hat. Das ist schon viel.

Dafür, dass Sie nicht auf die Tabelle schauen, kennen Sie die Tabelle ziemlich gut…

Ich weiß aber nicht, wer Zweiter oder Dritter ist.

Nürnberg ist Vierter.

Gut. Was Nürnberg betrifft: Die haben viele gute Spieler geholt, vor allem aus Düsseldorf und sie haben mit Jeff Tomlinson einen guten Trainer. Aber wenn wir als Mannschaft auftreten und unser System spielen, dann läuft es für uns. Unser System ist eben komplex, aber ich mag es. Und wenn da alle fünf Spieler auf dem Eis mitmachen, dann wird es auch funktionieren.

 

 - Am Freitag treten die Eisbären um 19.30 Uhr in Nürnberg an. Laola1.tv überträgt das Spiel live im Internet.

 

 

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