Sport : Eisbären schlagen Duisburg 4:0

Til Knipper

Berlin - Vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten EV Duisburg hatte Eisbären- Trainer Pierre Pagé gemutmaßt, einige seiner Spieler hätten sich beim Spengler-Cup in Davos zwischen Weihnachten und Neujahr für die kommenden Aufgaben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) geschont. Wenn der Vorwurf stimmt, wähnte sich seine Mannschaft beim ersten Heimspiel des Jahres am Dienstagabend offenbar immer noch in der Schweiz. Dass die schwache Leistung des Deutschen Meisters, bei denen Denis Pederson trotz Knieprellung spielen konnte, trotzdem für einen 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)-Sieg reichte, lag an den noch schlechteren Gästen aus Duisburg.

Besonders im ersten Abschnitt überboten sich beide Mannschaften in ihrer Harmlosigkeit und ließen jede Aggressivität vermissen. Immerhin gelang Kelly Fairchild kurz vor Ende des ersten Drittels in Überzahl das 1:0, nachdem die Berliner vorher mehrere Überzahlsituationen nicht zu einem Treffer hatten nutzen können.

Auch im zweiten Abschnitt verschliefen die Eisbären den Start. Torhüter Daniar Dshunussow verhinderte gleich mehrfach den Duisburger Ausgleich. Erst nach dem 2:0 durch Patrick Jarrett wurden die Berliner etwas besser, versäumten es aber, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Mark Beaufait, Fairchild und Pederson scheiterten mehrfach am starken Duisburger Torhüter Christian Rohde. Erst bei einer 5:3-Überzahl traf Deron Quint mit einem Schuss von der blauen Linie zum 3:0. Pederson hatte noch abgefälscht.

Im letzten Abschnitt machte Andre Rankel mit dem 4:0 dann alles klar. Die Duisburger stellten danach ihre Bemühungen ein und schwächten sich obendrein durch weitere Strafzeiten selbst. Die Eisbären schonten sich daraufhin – diesmal mit Zustimmung ihres Trainers – für das Spiel an diesem Freitag gegen Tabellenführer Adler Mannheim (19.30 Uhr im Sportforum Hohenschönhausen).

Auch gegen Mannheim muss Trainer Pagé weiter auf seine sieben U-20-Nationalspieler verzichten, die noch bei der Weltmeisterschaft in Schweden im Einsatz sind, hofft aber auf eine Rückkehr von Stefan Ustorf.

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