Sport : Eisbären schlagen Weißwasser im Pokal 4:3

Frank Noack

Weißwasser - Die Lausitzer Füchse liefen in den Trikots der Meistermannschaft von 1990 auf. Damals gewann der Verein unter dem Namen Dynamo Weißwasser seinen letzten Meistertitel. Für den jetzigen Zweitligisten war das Aufeinandertreffen mit dem EHC Eisbären ein Abend der nostalgischen Gefühle, der Rivale von einst siegte im Achtelfinale des Deutschen Eishockey-Pokals mit 4:3 nach Verlängerung (1:1, 1:0, 1:2, 1:0).

Die Mannschaft der Eisbären, die früher ebenfalls Dynamo hieß, war eine der Zukunft. Die Eisbären traten fast nur mit so genannten Förderlizenzspielern an. Eine solche Lizenz, mit der junge Spieler höherklassig eingesetzt werden können, hatte der 16-jährige Steven Rupprich erst kurz vor dem Spiel erhalten. Florian Busch erzielte im ersten Drittel das 1:1, nachdem Rochefort die Lausitzer in Führung gebracht hatte. Die Eisbären spielten mit höherem Tempo, Thomas Schenkel schoss im zweiten Drittel das 2:1. Doch dann wurde Weißwasser stärker, nach den Treffern von Leyva und Ekström sahen die Gastgeber wie der Sieger aus. Dreizehn Sekunden vor Schluss gelang René Kramer doch noch der Ausgleich für die jungen Eisbären, die durch ein Überzahl-Tor von Richard Mueller in der Verlängerung siegten.

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