Eisbären siegen 5:0 : Shut-out für Vehanen gegen die Düsseldorfer EG

Das rauschte mal so richtig bei den Eisbären. Darin Olver bringt die Berliner schon nach 49 Sekunden in Führung. Schließlich gibt es den fünften Heimsieg in Serie.

Jörg Leopold
Die Vorentscheidung. Petersen trifft zum 3:0.
Die Vorentscheidung. Petersen trifft zum 3:0.Foto: Imago/König

Die Eisbären können sich auf ihre Heimstärke verlassen. Am Freitagabend siegten die Berliner vor 12.926 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof 5:0 (1:0, 1:0, 1:0) gegen die Düsseldorfer EG. Es war der fünfte Erfolg in Serie vor eigenem Publikum. In der Tabelle verbesserte sich das Team von Uwe Krupp um einen Rang auf Platz sieben.

Das erste Drittel war keine Minute alt, da lagen die Berliner schon 1:0 vorn. Florian Busch hatte Darin Olver mit einem feinen Rückhandpass vor dem Tor bedient, der stocherte die Scheibe anschließend aus spitzem Winkel über die Linie. So in etwa dürften sich die Eisbären den Start in ihr Spiel vorgestellt haben. Erst recht nach der Niederlage am vergangenen Dienstag in Mannheim, wo sie das erste Drittel komplett verschlafen hatten. Komischerweise gab die frühe Führung dem Heimteam aber nicht die erhoffte Sicherheit. Stattdessen bestimmten die Düsseldorfer fortan das Geschehen auf dem Eis und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Berliner Tor auf. Petri Vehanen hielt seinen Kasten in den ersten 20 Minuten aber sauber.

Im zweiten Drittel standen die Eisbären defensiv besser, obwohl mit Jonas Müller ein Verteidiger nicht mehr mitwirken konnte. Der in dieser Saison bislang so starke Youngster hatte sich im ersten Drittel am Unterkörper verletzt. Insgesamt war das Spiel zwar flüssig, aber das Niveau blieb bescheiden. Der DEG war die Verunsicherung der vergangenen Wochen anzumerken, das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten beim Tabellenvorletzten war eher begrenzt. Und nachdem Spencer Machacek in der 34. Minute per Rückhand auf 2:0 erhöht hatte, waren die Eisbären klar auf Siegkurs.

Jens Baxmann, der am Freitag sein 700. Spiel für die Berliner bestritt, warnte im Interview nach der zweiten Drittelpause dennoch: „Düsseldorf ist immer gefährlich, deshalb war es wichtig, das zweite Tor zu machen.“ Noch besser war dann natürlich, gleich zu Beginn des letzten Abschnitts das 3:0 nachzulegen. Nick Petersens 3:0 war gleichzeitig Entscheidung wie Befreiung für die Eisbären, die nun endlich souveräner wirkten und durch Kyle Wilson und Sven Ziegler noch zwei weitere Treffer nachlegen konnten. Können sie diese Souveränität konservieren, stehen die Chancen nicht so schlecht, auch in den kommenden Heimspielen am Sonntag gegen Ingolstadt und Mittwoch gegen Straubing das Eis als Sieger zu verlassen.

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