Sport : Eisbären tun sich lange schwer, siegen aber 5:2

Claus Vetter

Berlin - Zumindest das Ergebnis stimmte aus Sicht der Eisbären: Mit 5:2 (2:0, 0:1, 3:0) gewannen die Berliner vor 5000 Zuschauern im Sportforum Hohenschönhausen gegen die Straubing Tigers ihr 31. Saisonspiel in der Deutschen Eishockey- Liga – der fünfte Sieg in Serie. Der Meister zeigte sich aber gegen die Niederbayern phasenweise wenig souverän und bot nur eine durchschnittliche, arrogante Leistung gegen den biederen Gegner.

Straubings Trainer Erich Kühnhackl hatte angekündigt, dass sein Team nicht nach Berlin gekommen sei, „um sich das Brandenburger Tor anzusehen“. Die Bayern erwiesen sich dann auf dem Eis tatsächlich als unbequem für die Berliner. Nur in den ersten neun Spielminuten lief es rund bei den Eisbären. Tore von Kyle Wharton und Mark Beaufait waren Beleg für ihre Dominanz. Nach dem 2:0 verhaspelten sich die Eisbären in Einzelaktionen und saßen häufig auf der Strafbank. Aber weil Torwart Youri Ziffzer wieder einen guten Tag erwischt hatte, kam Straubing im Mitteldrittel nur zum Anschlusstor durch Stefan Mann. Im letzten Abschnitt fiel durch Cole Jarrett das 3:1 für die Berliner, die aber nach einem Unterzahltor von Straubings Trevor Gallant noch um die drei Punkte zitterten. Dann brachte das 4:2 von Fairchild die Vorentscheidung, Pederson traf zum 5:2 ins leere Gästetor, nachdem Torwart Mike Bales zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gegangen war.

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