Eisbären verlieren 1:3 in Mannheim : Ein schlechtes Drittel reicht

In Mannheim sind die Eisbären insgesamt chancenlos. Nach einem 0:3 im ersten Drittel ist das Spiel schnell entschieden.

Lief im ersten Drittel gar nicht. Die Eisbären lagen schnell 0:3 zurück.
Lief im ersten Drittel gar nicht. Die Eisbären lagen schnell 0:3 zurück.Foto: Imago

Bezeichnend war die Szene, in der Uwe Krupp versuchte, im zweiten Drittel eine Auszeit zu nehmen. Die Schiedsrichter aber hörten den Trainer der Berliner Eisbären nicht. Als sie dann Krupp doch die 30 Sekunden Zeit gaben, um mit seiner Mannschaft zu sprechen, da redete der Berliner Trainer gar nicht mit seinem Spielerpersonal. Sprachlos waren sie bei den Eisbären am Dienstagabend in der Mannheimer Arena. Schon nach einem Drittel lagen die Berliner chancenlos 0:3 zurück, am Ende wurde es vor knapp 9000 Zuschauern ein 1:3 (0:3, 0:0, 1:0) aus Sicht der Eisbären.

9000 Zuschauer sind gemessen an Mannheimer Verhältnissen wenig, aber die Eisbären kamen ja nicht mehr als Spitzenmannschaft, sondern als Tabellenachter der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nach Mannheim. Und so präsentierten sie sich auch beim Tabellendritten. Konfus, zu langsam und hilflos. Verteidiger Jonas Müller sagte: „Wir waren im ersten Drittel mit dem Kopf überhaupt nicht da.“

Daniel Sparre, Danny Richmond und Chad Kolarik waren die ersten drei Mannheimer Torschützen gegen eine Berliner Mannschaft, die im ersten Drittel kaum ordentlich verteidigten. Es war frustrierend für Torwart Petri Vehanen. Mit hängenden Schultern ging er Finne nach 20 Minuten in die Kabine.

Im weiteren Spielverlauf ließen die Mannheimer die Eisbären mitmischen. Der Anschlusstreffer fiel allerdings zu spät und war auch recht glücklich. Jonas Müller schoss Darin Olver an, von dessen Körper fiel der Puck ins Tor. 48 Minuten waren da bereits gespielt. Es passierte nicht mehr viel, die Berliner kamen zu keiner richtigen klaren Chance mehr. Ihr Kapitän André Rankel sagte nach dem Spiel: "Wir waren am Anfang nicht da, das müssen wir uns ankreiden lassen. Wir haben das erste Drittel total verschlafen, waren viel zu weit weg von unseren Gegenspielern und sind nicht Schlittschuh gelaufen. So darf man hier nicht auftreten." Tsp

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