Eisbären : Zu viele späte Gegentore

Gegen die Augsburger verspielen die Berliner zum fünften Mal in der Saison kurz vor Schluss einen Drei-Punkte-Erfolg. Trainer Don Jackson gefällt das überhaupt nicht.

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Nur zwei Punkte zum Geburtstag. Sven Felski.
Nur zwei Punkte zum Geburtstag. Sven Felski.Foto: dapd

Das hatte Don Jackson noch nicht erlebt mit den Eisbären: 3:2 gewonnen und in der Tabelle einen Platz verloren. Der Trainer des neuen Tabellenfünften der Deutschen Eishockey-Liga war bedient: „Da muss ich mir zu einem Sieg gratulieren lassen, der sich nicht wie ein Sieg anfühlt.“ Schließlich hatten die Berliner am Freitag gegen Augsburg in den letzten Minuten einen Drei-Punkte-Erfolg verspielt und waren so nur zu zwei Punkten dank des durch Florian Busch gewonnenen Penaltyschießens gekommen.

Sven Felski bekam an seinem 37. Geburtstag nicht die Chance, sich in seiner Spezialdisziplin zu profilieren. Das aber war für seinen Trainer kein Thema. Fünf Mal haben die Eisbären in dieser Saison eine Ein-Tore-Führung in der Schlussphase abgegeben, das monierte Don Jackson. Nach 17 Spieltagen stellt der Berliner Coach fest: „Wenn wir Meister werden wollen, müssen wir lernen, einen knappen Vorsprung über die Zeit retten.“ Dazu haben die Berliner bereits am Sonntag bei den Ice Tigers in Nürnberg (14.30 Uhr) die Gelegenheit. Wobei Jackson auch gegen einen klaren Erfolg beim Tabellenletzten nichts einzuwenden hätte.

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