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Interview mit Mäzen Thomas Sabo : Mäzen Sabo: "Das Spiel rechnet sich"

05.01.2013 00:00 Uhrvon
Thomas Sabo, 51, ist Hauptsponsor und Mäzen der Nürnberg Ice Tigers. Das internationale Unternehmen des gebürtigen Österreichers produziert vor allem Modeschmuck. Foto: promoBild vergrößern
Thomas Sabo, 51, ist Hauptsponsor und Mäzen der Nürnberg Ice Tigers. Das internationale Unternehmen des gebürtigen Österreichers produziert vor allem Modeschmuck. - Foto: promo

Herr Sabo, wann kam Ihnen die Idee mit dem Freiluftspiel von Nürnberg?

Es ist jetzt etwa ein Jahr her, dass wir mit der DEL den Gedanken an ein Winter Game in Deutschland konkretisiert haben. Wir haben es dann mit den Ice Tigers für uns in Nürnberg durchgerechnet, das Stadion, die technischen Voraussetzungen und Termine geprüft. Dabei sind wir auf positive Resonanz gestoßen und haben entschieden: Wir machen es.

Einen finanziellen Verlust müssen Sie nicht befürchten. Das Spiel ist ausverkauft.

Ein ausverkauftes Fußballstadion als zwingende Grundlage für das wirtschaftliche Gelingen des Winter Game anzunehmen wäre verantwortungslos gewesen.

Aber wir wussten: Das Risiko ist vertretbar, und das Spiel wird ganz bestimmt nicht zum Nachteil der Ice Tigers ausfallen. Was das Eishockey in Deutschland, die DEL und damit auch jeder einzelne Klub durch das Winter Game an zusätzlicher öffentlicher Aufmerksamkeit schon jetzt gewonnen haben – das ist in Geld gar nicht zu bemessen.

Als Mäzen im Eishockey braucht man vor allem Leidenschaft. Sind Sie ein Fan, der zu viel Geld hat?

Glauben Sie mir, mein Unternehmen schaut sehr genau hin, ob sich die Sponsoring-Engagements im Sport hinsichtlich Bekanntheits- und Imagegewinn rechnen. Aber natürlich gibt es auch einen anderen Aspekt. Unser Engagement bei den Ice Tigers und beim 1. FC Nürnberg ist für mich eine Chance, meiner Heimatregion etwas zurückzugeben.

Bleibt es bei dieser einen Auflage von Nürnberg oder wird es weitere Winter Games geben?

Es gibt einige Standorte in der DEL, die dafür in Betracht kämen. Aber am Ende sind es die Klubs, die darüber entscheiden müssen, ob sie den organisatorischen und finanziellen Aufwand schultern möchten. Wir jedenfalls werden am Samstag hoffentlich ein positives Beispiel liefern. Und können mit unserer Erfahrung ganz sicher eine Menge Know-how beisteuern.

Was ist Ihr größter Wunsch für Samstag?

Ich habe zwei Wünsche: erstens tolle Stimmung unter den Fans und zweitens ein Eishockeyfest, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Bei so viel guter Laune könnten Sie auch einen Berliner Sieg verschmerzen …

Wir wollen den Eisbären ein guter Gastgeber sein. Aber die Punkte, die sollen schon in Nürnberg bleiben.

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