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Mit Mühe : Eisbären schlagen Ingolstadt 3:1

28.12.2012 22:06 Uhrvon

Die Eisbären gewinnen auch ihr sechstes Heimspiel hintereinander, tun sich beim 3:1 gegen den ERC Ingolstadt aber lange Zeit sehr schwer.

Die Eisbären haben ihre Siegesserie auf eigenem Eis fortgesetzt. Am Freitag besiegten sie vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof den ERC Ingolstadt nach einem Kraftakt im Schlussdrittel mit 3:1 (0:0, 0:1, 3:0). Es war der sechste Heimsieg in Folge, der dritte innerhalb von sechs Tagen.

Die Tabellennachbarn – die Eisbären standen vor dem Spiel auf Platz fünf, die Gäste einen Rang dahinter – boten den Fans kein Spektakel, sondern ein zähes Geduldsspiel. Offenbar hatten die Spieler ihren Trainern vorher sehr gut zugehört. Sowohl Eisbären-Coach Don Jackson als auch sein Gegenüber Rich Chernomaz hatten vor dem Spiel die immer wiederkehrenden Konzentrationsschwächen ihrer Schützlinge kritisiert, die beide Teams in dieser Saison schon einige Punkte gekostet hatten.

Nun schienen alle auf dem Eis erst einmal darauf bedacht, keine Fehler in der Abwehr zu machen. Darüber geriet das Angriffsspiel weitgehend in Vergessenheit. Beide Mannschaften spielten nur halbherzig nach vorne, Torchancen hatten Seltenheitswert.

Zu Beginn des zweiten Drittels übernahmen die Gastgeber dann doch die Initiative, aber weiterhin fehlte ihnen die letzte Zielstrebigkeit. Und dann leisteten sich die Eisbären doch den ersten schweren Fehler: Den Ingolstädter Derek Hahn verloren sie kurz vor Drittelende völlig aus den Augen, allein vor Torhüter Rob Zepp hatte er alle Zeit der Welt, den Puck in Ruhe über die Linie zu bugsieren.

Im Schlussdrittel setzten die Eisbären dann endlich auf Angriff. Mit Erfolg: André Rankel erkämpfte sich den Puck hinter dem gegnerischen Tor, passte zurück, und Daniel Brière verwandelte zum Ausgleich. Der Kanadier erzielte damit sein viertes Tor in den vergangenen vier Spielen. Die Eisbären setzten nun konsequent nach und wurden für ihren Einsatz belohnt: Darin Olver erzielte die Führung, und Sekunden vor der Schlusssirene traf Rankel zur Entscheidung ins leere Gästetor. „Es war lange ein Spiel auf Augenhöhe, aber im letzten Drittel haben wir überragend gespielt. So müssen wir weitermachen“, sagte Rankel.

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