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Von wegen Angstgegner : Die Eisbären glänzen beim 8:0 über Straubing

23.12.2012 20:20 Uhrvon

UpdateZweimal hatten die Eisbären in dieser Saison bereits gegen Straubing verloren. Beim dritten Aufeinandertreffen machten es die Berliner dann nicht mal spannend. Die Zuschauer waren dennoch begeistert.

Berlin - Eisbären-Trainer Don Jackson war nach dem Spiel gegen die Straubing Tigers weihnachtlich zumute: „Die Mannschaft hat den Fans ein Geschenk gemacht“, sagte er. Und zwar eines, über das die hoch erfreut gewesen sein dürften. Denn einen Tag vor Heiligabend gewannen die Berliner in der mit 14 200 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof gegen die Straubing Tigers dank einer beeindruckenden Vorstellung mit 8:0 (2:0, 2:0, 4:0).

Ein so glanzvoller Sieg war nicht unbedingt zu erwarten gewesen, hatten die Niederbayern doch zuvor die beiden ersten Spiele gegen die Eisbären in dieser Saison gewonnen. Am Sonntagabend waren sie jedoch chancenlos.

„Berlin hat uns 60 Minuten lang dominiert“, sagte Straubings Trainer Dan Ratushny. Don Jackson mochte nicht widersprechen: „Das war unser bestes Spiel in diesem Jahr“, sagte er.

Vom Auftaktbully an hatte seine Mannschaft die Straubinger unter Druck gesetzt, nach nicht einmal zwei Minuten traf Jimmy Sharrow zur Führung. Die technisch und läuferisch unterlegenen Straubinger wirkten spätestens jetzt überfordert. Den schnellen Kombinationen der Eisbären, die Chance um Chance um Chance herausspielten, hatten sie nur wenig entgegenzusetzen. So war das zweite Tor nur eine Frage der Zeit. Mads Christensen erzielte es nach einer starken Einzelleistung.

Wenn es im Auftaktdrittel überhaupt etwas am Spiel der Eisbären auszusetzen gab, dann die mangelhafte Chancenverwertung. Angesichts des recht knappen Spielstandes war damit weiterhin für Spannung gesorgt. Zu oft hatten die Berliner in den vergangenen Wochen Spiele nach eigener Führung noch verloren. Für klarere Verhältnisse sorgte Constantin Braun aber schon Sekunden nach Wiederbeginn, als er Gästekeeper Jason Bacashihua mit einem Distanzschuss überwand.

Danach ließen es die Berliner, die zuvor defensiv hoch konzentriert gewesen waren, etwas lockerer angehen, ohne die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Zwar kamen die Straubinger zu ersten Chancen, das nächste Tor machte aber Eisbären-Angreifer Florian Busch.

Im Schlussabschnitt hatten die frustrierten Gäste endgültig nichts mehr entgegenzusetzen: Tyson Mulock, Barry Tallackson, wiederum Constantin Braun und Jamie Arniel sorgten für ein Ergebnis, das den Kräfteverhältnissen auf dem Eis angemessen war. Für Christensen war das zweitrangig: „Dass es 8:0 ausgegangen ist, war nicht entscheidend. Wichtig ist, wie wir gespielt haben.“ Und wichtig wird sein, jetzt so konzentriert und zielstrebig weiterzumachen. „Wir dürfen uns auf den Ergebnissen nicht ausruhen und wieder anfangen, Larifari-Hockey zu spielen“, mahnte Constantin Braun.Jan Schröder

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