Eishockey : Eisbären Berlin sind endlich wieder komplett

Bei den Eisbären Berlin gibt es wieder Konkurrenzkampf: Beim Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine am Freitagabend geben André Rankel und Matt Foy ihr Comeback.

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André Rankel (links, hier mit Jimmy Sharrow) kehrt in den Kader zurück. Foto: p-a/dpa
André Rankel (links, hier mit Jimmy Sharrow) kehrt in den Kader zurück.Foto: p-a/dpa

Jeff Tomlinson hatte in dieser Woche viel Freude im Training. Endlich lichtet sich das Lazarett bei den Eisbären Berlin, im Spiel am Freitag gegen die Krefeld Pinguine (19.30 Uhr, Arena am Ostbahnhof) kann der Trainer der Berliner wieder auf die wochenlang verletzten Stürmer André Rankel und Matt Foy zurückgreifen. Dadurch ergeben sich für die Eisbären fast schon ungeahnte Möglichkeiten. „Wir haben jetzt erstmals seit anderthalb Jahren vier gleich starke Reihen zur Verfügung“, frohlockte Tomlinson, dessen Mannschaft sich nun nicht mehr von alleine aufstellt. „Wir haben jetzt die interessante Situation, dass Spieler um ihren Platz im Team kämpfen müssen.“

"Es gibt keine Ausreden mehr"

Für Kapitän Rankel gilt das nicht, der Stürmer ist auch künftig gesetzt. Wegen eines Muskelfaserrisses hatte er zuletzt vier Wochen zuschauen müssen. „Ich fühle mich gut, habe keine Probleme mehr“, sagt er. Mit der Vergangenheit und den ständigen verletzungsbedingten Lücken im Kader will sich Rankel ansonsten gar nicht weiter beschäftigen. „Es gibt, was das betrifft, jetzt keine Ausreden mehr.“

Die Eisbären stehen unter Druck. In der Tabelle steht das Team auf einem enttäuschenden zehnten Platz, hat allerdings einige Spiele weniger als die Konkurrenz bestritten. In den kommenden zehn Tagen wird sich das ändern, gleich fünf Begegnungen hält der Spielplan bis übernächsten Sonntag parat. „Wir brauchen in unserer Situation schon eine kleine Serie und müssen konstant punkten, sonst kommen wir nicht weiter“, weiß Jeff Tomlinson.

Dafür ließ der Trainer unter der Woche viel Überzahl trainieren. Ein gutes Powerplay könne „in engen Spielen den Unterschied ausmachen.“ Tomlinson kann auch diesbezüglich nun variieren, er fordert von seinen Spielern einfache Lösungen. Wer daran scheitert, kann sich schnell auf der Tribüne wiederfinden. Es ist genau die Drucksituation, auf die die Verantwortlichen bei den Eisbären hoffen – und die der ein oder andere Spieler vielleicht auch braucht.

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