Eishockey : Eisbären besiegen Iserlohn

Titelverteidiger Eisbären Berlin gewann in der DEL das dritte Spiel in Folge. Gegen Iserlohn gab es ein 4:1. Köln besiegte im Nachbarschaftsderby Düsseldorf mit 3:2 und Nürnberg feierte mit 7:1 gegen Krefeld ein Schützenfest.

Berlin - Die Kölner Haie haben das 51. DEL-Derby gegen die DEG Metro Stars gewonnen und den Gastgebern die Premiere im ISS DOME verdorben. Vor 13.4000 Zuschauern in der seit Tagen ausverkauften neuen Düsseldorfer Halle unterlagen die Gastgeber, bisher in den elf Heimspielen in Folge siegreich, den Haien 2:3. Dem deutschen Meister Eisbären Berlin, der um einen Play-off-Platz kämpft, gelang ein 4:1-Erfolg über die Iserlohn Roosters. Den höchsten Sieg des 28. Spieltages feierten die Nürnberg Ice Tigers mit ihrem 7:1-Erfolg gegen die Krefeld Pinguine. Tabellenführer Adler Mannheim (60 Punkte) hatte seine Position vor Ingolstadt (59) und Düsseldorf (56) durch einen 2:1-Sieg am Donnerstag über Frankfurt behauptet.

Mit einem Blitzstart hatte Craig Johnson die DEG schon nach 52 Sekunden in Führung gebracht. Sean Tallaire sorgte nach 33 Minuten für den Ausgleich in einem bis dahin eher behäbigen Spiel ohne Vorteile für eine Seite. Im letzten Drittel drehten die Kölner dann groß auf und entschieden die Partie innerhalb von zwei Minuten durch die Tore von Philip Gogulla (44.) und Aaron Gavey (46.). Der Anschlusstreffer in der hitzigen Schlussphase von Sean Brown (52.) war zu wenig für die Metro Stars, die in den letzten 43 Sekunden noch ihren Keeper Jamie Storr herausnahmen.

Eisbären wachen erst nach Rückstand auf

Der so schwach in die Saison gestartete Titelträger aus Berlin feierte den dritten Sieg in Folge und unterstrich damit seinen Aufwärtstrend. Ohne die verletzten Stammspieler Stefan Ustorf und Florian Busch sowie den gesperrten Sven Felski wachte der Gastgeber in ausverkaufter Halle erst nach dem 0:1 durch Robert Hock auf: Steve Walker, Jeff Jillson und Christoph Gawlik wandelten den Rückstand bis zum Ende des zweiten Drittels in einen beruhigenden Vorsprung um. Gawlik mit seinem zweiten Treffer sorgte für den Endstand. Die Berliner können damit beruhigt der Partie am Sonntag bei den ebenfalls vom amerikanischen Milliardär Anschutz finanzierten Hamburg Freezers entgegen blicken.

Beim Nürnberger Schützenfest vor 5121 Zuschauern schossen Colin Beardsmore, Shawn Carter (beide jeweils in eigener Unterzahl), Brian Swanson, Martin Jiranek, André Savage, Richard Brennan und Gert Acker die Tore für den Sieger. Die Ice Tigers feierten den höchsten Saisonsieg. (tso/dpa)

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