Eishockey : Eisbären gewinnen deutlich gegen auswärtsschwache Augsburger

Mit 5:1 (2:1, 2:0, 1:0) gewannen die Eisbären gegen die Augsburger Panther. Zu verdanken hatten sie das der effizienten Chancenverwertung und ihrem erneut starken Torhüter Petri Vehanen.

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Starker Rückhalt. Torwart Vehanen.
Starker Rückhalt. Torwart Vehanen.Foto: Imago

"Wir müssen zu Hause mehr Punkte holen“, hatte Eisbären-Trainer Jeff Tomlinson vor dem Heimspiel gegen die Augsburger Panther am Freitagabend gefordert. Das war nachvollziehbar, hatten die Berliner doch bis dahin nur fünf ihrer neun Saisonspiele in der Arena am Ostbahnhof gewinnen können. Da kamen die notorisch auswärtsschwachen Schwaben als Gegner gerade recht. Der sechste Heimsieg fiel dann auch letztlich deutlich aus: Mit 5:1 (2:1, 2:0, 1:0) gewannen die Eisbären vor 13.160 Zuschauern. Zu verdanken hatten sie das der an diesem Abend effizienten Chancenverwertung und ihrem erneut starken Torhüter Petri Vehanen, der schon während des Spiels mit lautstarken Sprechchören von den Fans gefeiert wurde.

Nach einer wenig überzeugenden Anfangsphase, in der Vehanen mehrfach einen Rückstand verhindert hatte, gelang den Eisbären ein zu diesem Zeitpunkt überraschender Doppelschlag: In der zwölften Minute sorgte Kapitän Frank Hördler für die Führung, nur vierzig Sekunden später traf Travis Mulock per Penaltyschuss. Doch kurz vor der Pausensirene wurde wieder eine der großen Schwächen der Berliner in dieser Saison offenbar: In Überzahl spielend ließen sie sich nach einem Fehlpass auskontern, Spencer Machacek konnte nach einem Sololauf den ansonsten exzellent haltenden Vehanen bezwingen. Das Pausenergebnis schmeichelte den Gastgebern angesichts des Spielverlaufs. „Wir haben im ersten Drittel nicht gut gespielt“, sagte Verteidiger Jim Sharrow.

Nachhaltig verunsichern ließen sich die Eisbären durch das Gegentor aber nicht. Im zweiten Spielabschnitt konnten sie den Druck erhöhen, Julian Talbot mit einem Überzahltreffer und Petr Pohl bauten die Führung auf 4:1 aus. Diesmal lagen zwischen beiden Toren gerade einmal neun Sekunden. Vom zweiten Berliner Doppelschlag erholten sich die Gäste nicht mehr. Nachdem die Eisbären zuvor bereits zahlreiche Chancen ausgelassen hatten, sorgte Barry Tallackson im Schlussdrittel sogar für den fünften Treffer.

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