Eishockey : Eisbären müssen ohne Pederson und Weiß auskommen

Viele Verletzungen und trotzdem auf Siegeszug: Die Eisbären Berlin lassen sich nicht unterkriegen. Doch das letzte Spiel des Jahres könnte für die Spieler heiß werden.

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Gut gelaunt zum Jahresende: Die Eisbären Berlin konnten sich behaupten. -Foto: dpa

BerlinOhne die beiden Eishockey-Stürmer Denis Pederson und Alexander Weiß muss DEL-Spitzenreiter Eisbären Berlin morgen (19:30 Uhr) im Wellblechpalast das letzte Spiel vor dem Jahreswechsel gegen die Iserlohn Roosters bestreiten. Pederson zog sich beim 3:2-Penaltyerfolg gestern in Hamburg eine Teilruptur des Innenbandes im rechten Knie zu und fällt vier bis sechs Wochen aus. Weiß handelte sich in der Hamburger Color Line Arena eine Matchstrafe ein und wird mindestens drei Partien fehlen. Zudem fehlt Angreifer Christoph Gawlik, der wegen einer Schulterprellung schon in den vergangenen beiden Spielen nicht dabei war.

Viel gewonnen, wenig verloren

 Im Duell mit den Tabellen-Fünften aus Iserlohn, der in seinem achten DEL-Jahr mit der ersten Playoff-Teilnahme liebäugelt, spricht die Statistik klar für die Eisbären. Mit dem 3:2 nach Verlängerung im Pokalviertelfinale sowie dem 7:5 in der Liga gewann der Hauptstadtclub auswärts beide Vergleiche in der laufenden Saison. Zudem gingen in den bisherigen 14 Heimspielen gegen die Sauerländer nur zwei Begegnungen verloren.

 Verschlafenes erstes Drittel und dennoch ein Sieg

Mit dem Sieg bei den Hamburger Freezers behaupteten die Berliner ihren satten Vorsprung von sieben Zählern auf den Tabellen-Zweiten."Wie die Mannschaft nach dem 0:2 noch zurückgekommen ist und den weiteren Verlauf bestimmte, verdient Anerkennung", lobte Eisbären-Trainer Don Jackson. Das verschlafene erste Drittel führte der zweifache Berliner Torschütze Andy Roach unter anderem auf die Anreise, die erst am Spieltag um 7:00 Uhr gestartet worden war, zurück: "Das war eine ungewohnte Zeit. Normalerweise reisen wir schon am Tag vor dem Spiel an."
(liv/dpa)

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