Eishockey : Eisbären: Nastiuk fehlt, Pederson spielt

Die European Trophy im Eishockey ist keine Spaßveranstaltung. Eisbären-Verteidiger Richie Regehr bekam das am eigenen Leib zu spüren. Noch schlimmer traf es Torwart Kevin Nastiuk: Er fällt mit einem Innenbandanriss im Knie mindestens sechs Wochen aus.

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Denis Pederson steht im Gegensatz zum verletzten Teamkollegen Kevin Nastiuk für die Heimspiele gegen Färjestads und Djurgardens bereit.
Denis Pederson steht im Gegensatz zum verletzten Teamkollegen Kevin Nastiuk für die Heimspiele gegen Färjestads und Djurgardens...Foto: ddp

Berlin - Wer an der Ernsthaftigkeit dieses Turniers gezweifelt hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Dass die neue European Trophy im Eishockey keine Gaudiveranstaltung ist, zeigte sich schon im ersten Spiel der Eisbären gegen IFK Helsinki. Keine 20 Sekunden waren gespielt, da hatte der Berliner Verteidiger Richie Regehr nach einem harten Check auch schon eine Gehirnerschütterung davongetragen. Noch schlimmer traf es Torwart Kevin Nastiuk bei Jokerit Helsinki. Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat sich der 25 Jahre alte Kanadier einen Innenbandanriss im Knie zugezogen und muss mindestens sechs Wochen pausieren. Geknickt humpelte er zuletzt durch die Halle.

Nastiuks Trainer sieht die Sache längst nicht so verbissen. „Es ist eher eine große Chance für einen anderen, der sich jetzt beweisen kann“, sagt Don Jackson. Gemeint ist der 20 Jahre junge Sebastian Albrecht, der sonst beim Kooperationspartner FASS in der Oberliga spielt. Albrecht wird wie Rückkehrer Denis Pederson eines der beiden Heimspiele der European Trophy in Berlin bestreiten: Am Freitag treffen die Eisbären in der Berliner Großarena auf Färjestads BK Karlstad (19.30 Uhr), am Samstag folgt dann die Partie gegen Djurgardens IF Stockholm (14 Uhr, live bei Sport 1). Generell wird sich an der Torhütersituation bei den Berliner allerdings nichts ändern. Obwohl Kevin Nastiuk laut Jackson in der vergangenen Saison „großartig“ war, soll Rob Zepp auch künftig „die Mehrheit aller Begegnungen bestreiten“, sagt sein Coach. „Er hat hat in der Vergangenheit bewiesen, wie zuverlässig er ist.“ Nur verletzen sollte er sich angesichts der angespannten Lage bei den Eisbären besser nicht.

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