EISHOCKEY : Eisbären siegen 3:2 nach Penaltyschießen in Kassel

Es ist der dritte Auswärtssieg innerhalb von fünf Tagen. Die Berliner haben nach den Siegen in Frankfurt und Ingolstadt auch bei den Kassel Huskies gesiegt. Der Erfolg war ein hartes Stück Arbeit.

Carina Mihr[Kassel]

Den Berliner Eisbären ist der dritte Auswärtssieg innerhalb von fünf Tagen gelungen. Nach den Siegen in Frankfurt und Ingolstadt siegten die Eisbären am Dienstagabend 3:2 (2:1, 0:1, 0:0) nach Penaltyschießen bei den Kassel Huskies. Der Erfolg des Tabellenführers gegen den Zwölften der Deutschen Eishockey-Liga war ein hartes Stück Arbeit. „Kassel war sehr diszipliniert in seinem System“, sagte Eisbären-Trainer Don Jackson. „Auch in den Zweikämpfen waren sie sehr konzentriert.“
Die spielerisch unterlegenen Gastgeber hielten vor 3003 Zuschauern zunächst dank ihres großen Einsatzes gut mit. Dennoch gingen die Eisbären in der zehnten Minute 1:0 durch Travis James Mulock in Führung. Zwei Minuten später glichen die Huskies in einem guten Eishockeyspiel in Überzahl durch Derek Damon aus. Die Eisbären spielten mit mehr Tempo, kurz vor dem Ende des ersten Drittels gelang Denis Pederson das 2:1.
Die Berliner waren auch im zweiten Abschnitt zunächst das bessere, weil technisch stärkere Team und überstanden vier Minuten Unterzahl ohne Schaden. Die Eisbären waren vor allem bei schnellen Kontern gefährlich, nach und nach erspielte sich aber auch Kassel Chancen. Fabio Carciola nutzte einen Abpraller nach einem Bauerntrick von Manuel Klinge, der Eisbären-Torhüter Rob Zepp angeschossen hatte, zum 2:2.
Im letzten Drittel, in dem es keine Zeitstrafen gab, blieb das Spiel spannend. Zunächst vergab Kassel Gelegenheiten, dann scheiterten die Eisbären. Als auch in der Verlängerung keine Tore gefallen waren, vergaben Kassels Thomas Holzmann und Josh Soares im Penaltyschießen. Sven Felski und Denis Pederson trafen für die Eisbären.

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