Eishockey : Eisbären siegen in Frankfurt

Das Duell der beiden Tabellen-Nachbarn Frankfurt und Berlin war lange hart umkämpft. Am Ende entschieden die Eisbären das Spiel aber doch noch klar für sich.

Berlin - Praktisch mit dem allerletzten Aufgebot machten die Frankfurter Lions vor 6500 Fans die Berliner Führung (Rankel/15.) durch Peter Podhradsky (22.) und Michael Bresagk (33.) noch wett. Frankfurts Angstgegner Berlin - schon der sechste Sieg gegen die Lions nacheinander - schlugen aber durch Deron Quint (37.), den dreifachen Torschützen Rankel (46., 60.) - zwei seiner drei Treffer in Unterzahl - und Sven Felski (56.) wieder zurück und gewannen schließlich mit 5:2.

Die Adler Mannheim gewannen unterdessen das Gipfel-Duell in der Deutschen Eishockey-Liga und übernahmen damit wieder den Spitzenplatz. Am 32. Spieltag siegte der Rekord-Titelträger beim ERC Ingolstadt mit 3:2 und ließ in der Tabelle die "Panther" drei Punkte hinter sich. Vor 4314 Zuschauern in der nicht ausverkauften Saturn-Arena gingen die Gäste durch Colin Forbes (11.), Francois Methot (25.) und Ronny Arendt (27.) mit 3:0 in Führung, ehe die zuvor in sieben Heimspielen unbesiegten Ingolstädter aufwachten. Mehr als das 1:3 durch Jakub Vicenec (33.) und Jeff Tory (57.) schafften die Gastgeber aber trotz guter Chancen nicht mehr. Für Mannheim war es der sechste Sieg in den letzten sieben Partien.

Köln und DEG schlapp

Der zuletzt so erfolgreiche Tabellen-Dritte Kölner Haie hatte gegen die Hamburg Freezers mehr Mühe und unterlag mit 2:5. Nach bösem Foul von William Lindsey musste der Hamburger Alan Letang mit lädierter Schulter vom Eis. Die Gäste hatten durch Vitalij Aab (4.), Florian Schnitzer (18.), und Alexander Barta (28.) drei Mal vorgelegt. Ivan Ciernik (17.) und Bryan Adams (26.) schafften zwei Mal den Ausgleich - doch Paul Manning und Francois Fortier machte für die Freezers alles klar. Auch die DEG Metrostars hatten große Probleme, verloren zu Hause gegen die Hannover Scorpions mit 1:2. Den entscheidenden Treffer für die Gäste markierte Sascha Goc (51.). Ohne drei ihrer Leistungsträger fanden die Metro Stars nie ins Spiel und wurden mit Pfiffen verabschiedet.

Dagegen holten sich die Nürnberg Ice Tigers mit einem 5:1 bei den Straubing Tigers sicher die drei Siegpunkte und rückten bis auf zwei Zähler an den Vierten Düsseldorf heran. Nach einem ausgeglichen ersten Drittel brachten Colin Beardsmore und Andre Savage die Nürnberger im Mitteldrittel auf die Siegerstraße.

Die Partie zwischen den Krefeld Pinguinen und Schlusslicht EV Duisburg war vom Krefelder König-Palast, wo aus einem Leck Ammoniak ausgetreten war, kurzfristig die gegenüberliegende Rheinlandhalle verlegt worden. Duisburg kam damit besser zurecht und siegte nach Penalty-Schießen mit 4:3. Den entscheidenden Versuch verwandelte Daniel Del Monte. Die Augsburg Panther kamen im Keller-Duell gegen die Iserlohn Roosters zu einem deutlichen 3:1. Bereits am Samstag und am zweiten Weihnachts-Feiertag gibt es die nächsten DEL-Spieltage. (tso/dpa)

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