Eishockey : Eisbären punkten in der Verlängerung

Die Berliner Eisbären bleiben mit einem Sieg gegen Düsseldorf einer der hartnäckigster Verfolger der Frankfurt Lions. Meister Mannheim steckt weiter in der Krise.

BerlinDie Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wenigstens für vier Stunden wieder den zweiten Tabellenplatz hinter den Frankfurt Lions erobert. Die Berliner zeigten sich von der Niederlage am Freitag auf eigenem Eis gegen Nürnberg erholt und gewannen bei den DEG Metro Stars 4:3 nach Verlängerung. Drei Punkte sicherte sich der ERC Ingolstadt durch den 6:3-Erfolg gegen den weiter in der Krise steckenden deutschen Meister Adler Mannheim. Im dritten Nachmittags-Spiel bezwangen die Hamburg Freezers nach schwachem Start das Tabellen-Schlusslicht Füchse Duisburg vor 6500 Zuschauern ebenfalls mit 6:3. Die Duisburger warten weiter auf ihren zweiten Saisonsieg.

Die Berliner erwischten vor 6700 Zuschauern eine zu Beginn schlecht disponierte Gastgeber-Mannschaft und gingen nach knapp acht Minuten durch Stefan Ustorf in Führung. Steve Walker besorgte mit einem verwandelten Penalty, den Andrew Hedlund an Walker verursacht hatte, das 2:0. Der Anschluss durch Hedlund mit einem sehenswerten Schlagschuss fiel 44 Sekunden vor der ersten Sirene. Das zweite Drittel gehörte aber den Metro Stars, die durch Hedlund beim Spiel fünf gegen drei und Jamie Wright in Führung gingen. Die Spieldauerstrafe gegen Denis Pedersen war mit verantwortlich für die Druckphase der Gastgeber, die zehn Minuten in Überzahl spielen konnten. Sven Felski sorgte im letzten Drittel für den Ausgleich, der die Verlängerung erzwang. Nathan Robinson war dann der glückliche Berliner Torschütze zum 4:3 in der 64. Minute.

Die Mannheimer, die mit vier Niederlagen in Folge so schlecht wie noch kein Meister in der DEL-Geschichte in die Saison gestartet waren, strauchelten erneut und kassierten die zehnte Niederlage. Allerdings war der Sieger Ingolstadt, für den je zwei Mal Dustin Wood und Jakub Ficenec, Martin Hinterstocker sowie Felix Schütz die Tore schossen, nur im letzten Drittel souverän. Das Spiel kippte zu Gunsten der Ingolstädter, als in der 42 Minute innerhalb von 52 Sekunden zwei Treffer fielen. (mit dpa)

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