Eishockey-Playoffs : Eisbären wieder auf Kurs

Die Eisbären Berlin gewinnen im Playoff-Viertelfinale der DEL in Krefeld mit 6:1. Damit gleicht der Meister nach Spielen aus - und rückt die Verhältnisse nach der Auftaktpleite zurecht.

Berlin - Titelverteidiger Eisbären Berlin ist im Playoff- Viertelfinale der Deutschen Eishockey-Liga wieder auf Kurs. Die Berliner gewannen am Freitag das zweite Spiel bei den Krefeld Pinguinen 6:1. Den Ausgleich schafften auch die Hamburg Freezers mit 4:2 gegen die DEG Metro Stars und die Hannover Scorpions mit 2:1 gegen den ERC Ingolstadt. Die Kölner Haie kamen beim 4:0 über die Nürnberg Ice Tigers als einziges Team bereits zum zweiten Erfolg. Der EV Duisburg siegte zum Auftakt der Abstiegsrunde 6:3 bei den Kassel Huskies.

Die Krefelder ließen zu Beginn eine fast zweiminütige 5:3-Überzahl ungenutzt und wurden dafür durch ein Solo von Eisbären-Verteidiger Derrick Walser (13.) und ein Eigentor von Andrew Hedlund (18.) nach Schuss von Sven Felski bestraft. Im zweiten Drittel vereitelte der starke Berliner Schlussmann Tomas Pöpperle in Unterzahl den Anschlusstreffer, dafür war auf der Gegenseite Steve Walker (40.) erfolgreich. Ted Drury (42.) verkürzte für Krefeld, doch Micki DuPont und erneut Walker (51.) machten binnen 34 Sekunden alles klar. André Rankel (59.) setzte den Schlusspunkt.

Unter dem größten Druck stehen am Sonntag im dritten Spiel die fünf Mal nacheinander im Viertelfinale gescheiterten Nürnberger. Brad Schlegel (13./32.) mit einem Doppelpack sowie Verteidiger-Kollege Stéphane Julien (39.) sorgten schon nach dem zweiten Drittel für die Entscheidung zu Gunsten der Haie. Zum Endstand traf Mike Souza (43.).

Die Hamburg Freezers spielten nach dem 2:3 nach Verlängerung in Düsseldorf ihren Heimvorteil sowie ihre Stärke im Powerplay aus. Benoit Gratton (9.), Niklas Hede (11.), Marc Beaucage (15.) und Jacek Plachta (35.) schafften diesmal frühzeitig klare Verhältnisse. Alexander Sulzer (32.) und Andy Schneider (57.) trafen für Pokalsieger Düsseldorf. Der DEG fehlt Torjäger Klaus Kathan am Sonntag wegen einer Spieldauerdisziplinarstrafe..

Auch Hannover ging durch Brad Tapper (3.) und Steve Guolla (13.) gegen Ingolstadt frühzeitig in Führung. Jakub Ficenec (52.) gelang nur noch der Anschluss.

Neuling Duisburg beendete ausgerechnet im ersten von maximal sieben Playdown-Spielen seine Serie von zuletzt neun Niederlagen auf fremdem Eis. Nach dem 2:2-Zwischenstand schockten Niklas Sundblad (24.), Jean-Luc Grand-Pierre (25.) und Tero Lehterä (27.) die Huskies, die bei mehreren Gegentoren mit US-Schiedsrichter Rick Looker haderten. (tso/dpa)

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