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Eishockey : WM 2017 in Deutschland und Frankreich

17.05.2013 13:05 Uhr
Reindl zum Dritten. Bereits 2001 und 2010 holte der Garmischer die WM nach Deutschland.Bild vergrößern
Reindl zum Dritten. Bereits 2001 und 2010 holte der Garmischer die WM nach Deutschland. - Foto: dpa

Die Eishockey-Weltmeisterschaft kehrt sieben Jahre nach 2010 nach Deutschland zurück: Die WM 2017 findet in Deutschland und Frankreich statt. In der Kölnarena wird das Endspiel ausgetragen.

Die Eishockey-Weltmeisterschaft kehrt sieben Jahre nach dem deutschen Eis-Märchen nach Deutschland zurück: Die WM 2017 findet in Deutschland und Frankreich statt. Der Kongress des Weltverbandes IIHF entschied sich am Freitag für die gemeinsame Bewerbung beider Länder, die bei der Wahl in Stockholm das Duo Dänemark/Lettland ausstachen. Die Spiele finden in Köln und Paris statt, die Halbfinals und Endspiele werden komplett in der Domstadt ausgetragen. Insgesamt wird zum achten Mal in der Geschichte eine Eishockey-WM in Deutschland ausgespielt. Bei der bislang letzten Heim-WM 2010 hatte Deutschland sensationell das Halbfinale erreicht.

Das Projekt “Ensemble pour 2017“ der beiden Nachbarländer setzte sich bei der Abstimmung gegen Dänemark und Lettland durch, die ebenfalls das Turnier gemeinsam austragen wollten. Franz Reindl, Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) hatte in den vergangenen Tagen viel geworben für sein Projekt und hatte schließlich viel Erfolg. Die Delegierten stimmten mit 63:45 Stimmen für die deutsch-französische Bewerbung. Reindl sagte nach der Entscheidung: „Mit Paris und Köln hatten wir ein sehr überzeugendes Konzept und wir sind froh, dass die letzten beiden Jahre harter Arbeit nun ein Happy End haben und wir gemeinsam mit Frankreich in den Hauptteil der Organisation übergehen können."

Uwe Harnos, Präsident des DEB, bedankte sich bei Reindl für sein Engagement. „Ein großes Dankeschön an unsere französischen Partner für die gute Zusammenarbeit und insbesondere auch an Franz Reindl und sein Team, der die Voraussetzungen für den Erfolg geschaffen hat.“ Sein französischer Kollege Luc Tardif sagte: „Wir ziehen auch den Hut vor unserem Gegenpart aus Dänemark und Lettland, die ebenfalls eine qualitativ hochwertige Bewerbung abgegeben haben. Wir haben nun die wundervolle Aufgabe uns mit unseren Freunden aus Deutschland zusammenzuschließen. Wir sind bereit ein einzigartiges und aussagekräftiges Event in Köln und Paris zu organisieren, sowohl für die Fans, als auch für die teilnehmenden Teams.“

Die WM-Spiele werden in der Kölnarena und im Palais-Omnisports in Paris-Bercy) stattfinden. Das Turnier soll vom 5.bis 21. Mai 2017 gespielt werden. Und wie schon zuletzt im Jahr 2010 geht es wieder an Berlin vorbei: Obwohl die Eisbären seit Jahren im Klubeishockey die meisten Zuschauer in der Liga haben und obwohl mit der O2-World die modernste Arena des Landes zur Verfügung gestanden hätte. Aber die Berliner waren bereist bei der Bewerbung des DEB aussortiert worden. (Tsp)

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