Eishockey-WM : Viertelfinale mit Owetschkin

Tschechien und die Slowakei haben als letzte Teams das Viertelfinale der Eishockey-WM erreicht. Die Slowaken holten dafür den notwendigen Sieg über die USA, Tschechien schaltete Norwegen aus. In der K.o.-Runde bekommt indes Russland prominente NHL-Unterstützung.

Tschechien und die Slowakei haben am Dienstag das Viertelfinale der Eishockey-WM komplettiert. Währen die Slowaken 4:1 gegen die USA gewannen und damit zugleich der deutschen Mannschaft den Einzug in die K.o.-Runde verwährten, gewannen die Tschechen das direkte Duell gegen Norwegen klar mit 7:0. Zum Auftakt der Playoffs kommt es damit in Helsinki zu den Duellen Finnland gegen die Slowakei und Russland gegen die USA. In Stockholm treffen die Schweizer auf die Tschechen, Kanada spielt gegen Co-Gastgeber Schweden.

Mit einem 3:2 nach Verlängerung über Lettland sicherten sich die Finnen am Abend den Gruppensieg und vermieden damit im Viertelfinale ein Spiel gegen die Russen oder Amerikaner. Matchwinner für den Helsinki-Gruppensieger wurde in der Overtime Antti Pihlström.

Den Auftakt in die K.o.-Phase bestreiten am Donnerstag (12.00 Uhr) Russland und die USA. Die „Sbornaja“ wird dabei erstmals mit Superstar Alexander Owetschkin auflaufen, der nach seinem Ausscheiden in der nordamerikanischen Profiliga NHL zum Nationalteam stößt. Der russische Profi der Washington Capitals bestreitet seine neunte Weltmeisterschaft. 2008 und 2012 gewann er jeweils die Goldmedaille.

Zwei Nordamerika-Stars haben gleich bei ihrem ersten WM-Auftritt für Begeisterung gesorgt: Die Zwillingsbrüder Henrik und Daniel Sedin von den Vancouver Canucks verhalfen Schweden mit je einem Tor und einer Vorlage zum 4:2-Sieg über Dänemark. Matchwinner wurde im letzten Drittel Martin Thörnberg mit seinen zwei Toren zum Endstand.

Die Schweiz stand schon vor dem letzten Vorrundenspieltag als Viertelfinalist fest - am Dienstag machten die Eidgenossen den Gruppensieg perfekt und fügten ihrem famosen Turnier noch eine historische Bestmarke hinzu. Das Team von Ex-DEL-Coach Sean Simpson feierte ein 4:1 gegen Weißrussland und gewann damit alle sieben Vorrundenspiele. Das war der Schweiz noch nie gelungen. (dpa)

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