Eiskunstlauf : Guter Auftakt für Beier/Beier

Die viermaligen deutschen Eistanz-Meister Christina und William Beier liegen nach ihrem Pflichttanz auf Rang 16. Die russischen Weltmeister Domnina/Schabalin führen das Feld an.

Die viermaligen deutschen Eistanz-Meister Christina und William Beier sind mit einem schwungvollen Tango in die Olympischen Winterspiele gestartet. Für ihren Pflichttanz wurden die Dortmunder Geschwister von den Preisrichtern in Vancouver mit 30,31 Punkten auf Rang 16 eingestuft. Die Führung übernahmen die russischen Weltmeister Oksana Domnina/Maxim Schabalin (43,76) vor Tessa Virtue/Scott Moir (Kanada/42,74) und Meryl Davis/Charlie White (USA/41,47).  

Die von den Philippinen stammenden Beier-Geschwister leisteten sich im voll besetzten Pacific Coliseum keinen Wackler und tanzten flotter als bei der Europameisterschaft in Tallinn. "Wir wollten so gern die 30 Punkte knacken, das Ziel haben wir schon erreicht", sagte der 27 Jahre alte William, der sich beim Vormittagstraining den Rücken gezerrt hatte. Wie zuvor Stefan Lindemann wurde auch Beier fitgespritzt und bestritt mit Schmerzmitteln den Wettkampf. "Eine Kür mit Hebungen hätten sie heute nicht laufen können", sagte Trainer René Lohse, der mit dem Paar nach dem enttäuschenden 15. Rang bei der EM an Tempo und Technik gefeilt hat.

Bis zum Originaltanz am 21. Februar ist noch Zeit, die Rückenblockade medizinisch zu behandeln. "Wenn es morgen nicht geht, setzen wir lieber mit dem Training aus", sagte Lohse. Die in Berlin trainierenden Tänzer sind seit Jahren von Verletzungen geplagt und hatten sich nach der EM 2008 als Eis-Paar getrennt. Nach einer Saison mit neuen Partnern kamen sie wieder zusammen und lösten das Olympia-Ticket. (dpa)

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