Sport : Eiskunstlauf: Mit kleinen Pannen auf Platz sechs

asch

Trotz aller Hoffnungen liegen die Eistänzer Kati Winkler und Rene Lohse auch nach dem Originaltanz am Donnerstag Abend auf dem sechsten Platz bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Bratislava. Im vergangenen Jahr in Wien hatte es noch für Platz fünf gereicht. Die beiden Berliner hatten Pech. Im Einlaufen merkte Kati Winkler, dass sich die Fransen ihres Kostüms in der Netzstrumpfhose verfingen. Sie musste in wenigen Minuten eine neue Strumpfhose besorgen. "Das ist eben das Problem, wenn man kurzfristig das Kostüm wechseln muss", sagte die Eistänzerin nach ihrem Auftritt. "Das hat uns und den Trainer ganz schön unter Stress gesetzt". Denn ursprünglich waren passend zur Musik des Musicals "Cabaret" Strapse vorgesehen - zu gewagt, befanden die Preisrichter. Und ein weiteres Malheur passierte den Beiden: Kati Winklers Kappe verrutschte, als sie unter der Schulter ihres Partners durchwischte - das brachte aber mehr ihn als sie durcheinander. "Ich hatte bei der Schrittfolge plötzlich einen Blackout", gab der Bundeswehrsoldat zu, "habe mir dauernd ausgemalt, was passiert, wenn die Kappe weiter verrutscht". "Das ärgert mich, dass ihn das aus dem Konzept bringt", meinte Winkler resolut, "das ist meine Sache, bei der Pirouette habe ich das Ding schon wieder runtergezogen". Doch dann gibt sie sich versöhnlich: "Wir wären auch ohne diese kleinen Patzer auf dem sechsten Platz gelandet."

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